Der ehmalige Juwi-Manager Georg Boie war erst zum Jahreswechsel an die Spitze der EWE Erneuerbare Energien gewechselt. Er war dort Nachfolger von Alwin Schlörmann, der eine andere Position im EWE-Konzern übernommen hatte. Boie bildete seither zusammen mit Prof. Jörg Buddenberg eine Doppelspitze bei der EWE-Tochter.
Nun übernimmt Boie die alleinige Verantwortung, denn Buddenberg wechselte zum 1. Mai zur EWE AG. Er soll dort „strategische Projekte, unter anderem das geplante Joint Venture mit der Aloys-Wobben-Stiftung (AWS) vorantreiben“, heißt es in einer Mitteilung.
Expertise für Onshore
„Georg Boie hat sich im Geschäftsbereich Erneuerbare Erzeugung an Land bereits als ausgewiesener Experte bewährt“, sagte Urban Keussen, Technischer Vorstand der EWE AG. „Den weiteren Wachstumskurs in diesem Bereich sehe ich bei ihm in guten Händen. Gleichzeitig bedanke ich mich bei Jörg Buddenberg für sein langjähriges Engagement beim Ausbau des EWE-Portfolios im Bereich der klimaneutralen Erzeugung. Diese Erfahrung wird helfen, das Projekt mit AWS zum Erfolg zu führen.“
„Wir planen weiteres Wachstum im Bereich Erneuerbare an Land“, sagt Boie. Er rechne perspektivisch mit einem steigenden Bedarf an Strom aus regenerativer Erzeugung. Damit könnten fossile Kraftwerke ersetzt und genug Energie für alternative Fahrzeugantriebe bereitgestellt werden. Nicht zuletzt setze die Industrie zunehmend auf Grünstrom. „Weil Deutschland unter Druck steht, seine Klimaziele zu erreichen, bin ich optimistisch, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren an Land künftig wieder positiv entwickeln werden“, meint Boie. (hp)



