Kerstin Andreae ist seit 2019 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Kerstin Andreae ist seit 2019 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Bild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

Kerstin Andreae ist für  fünf weitere Jahre die Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), das entschied der Vorstand am Donnerstag.

Die Diplom-Volkswirtin hatte den Vorsitz des Branchenverbandes zum 1. November 2019 übernommen. Die damalige Grünenpolikerin legte für den Posten ihr Bundestagsmandat nieder.

Kerstin Andreae habe den BDEW gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen durch bewegte Zeiten geführt, erklärte BDEW-Präsidentin Dr. Marie-Luise Wolff. "Mit Blick auf die sichere Versorgung mit Energie und Wasser und die Entsorgung von Abwasser war es enorm wichtig, dass der BDEW in der Pandemie als die zentrale Plattform und Interessenvertretung im Austausch zwischen Branche und Bundesregierung fungierte."

Gleiches gelte für die Herausforderungen, die sich aus dem Angriffskrieg gegen die Ukraine für die sichere Energieversorgung in Deutschland ergaben. "Der BDEW war und ist auch hier zentraler Ansprechpartner für die Bundesregierung. Dass der BDEW sich in diesen Krisen diese Stellung erarbeiten konnte, ist nicht zuletzt das Verdienst von Kerstin Andreae", so Wolff.

Andreae: "Gemeinsam haben wir noch viel vor"

„Gemeinsam haben wir noch viel vor: Es gilt, die sichere Energieversorgung auch im Transformationsprozess jederzeit zu gewährleisten und weiterhin entschlossen am Ziel der Klimaneutralität zu arbeiten", so Andreae.

"Gemeinsam mit den Unternehmen möchte ich daran arbeiten, dass die Branche die ökonomischen Chancen nutzen kann, die sich aus dem schrittweisen Umbau der Wirtschaft ergeben. Wir wollen die Energiewende zum Erfolg führen und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Für diese Ziele braucht die Energiewirtschaft sachgerechte, marktorientierte Lösungen und politisch stabile Rahmenbedingungen." (pfa)

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