Blick auf das Europahaus in Leipzig  (rechts), dort befindet sich die Hauptverwaltung der Leipziger Stadtwerke.

Blick auf das Europahaus in Leipzig (rechts), dort befindet sich die Hauptverwaltung der Leipziger Stadtwerke.

Bild: © Leipziger Stadtwerke

Der Aufsichtsrat der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft LVV wird nach Informationen der Leipziger Volkszeitung die Verträge mit LVV-Geschäftsführer Norbert Menke und dem Stadtwerke-Chef Johannes Kleinsorg nicht verlängern. In der Sitzung am 23. März werde es einen Umbau in der Geschäftsführung der LVV geben, sagte Leipzigs OBM Burkhard Jung dem Blatt, wollte aber die Personalien nicht bestätigen. Dem Vernehmen nach soll es in den letzten Monaten mehrfach Unstimmigkeiten in der Strategie des Konzerns, etwa hinsichtlich eines Verkaufs der polnischen Fernwärmetochter in Danzig oder bei der Übernahme von kommunalen Anteilen des Gaskonzerns VNG der Stadtwerke Erfurt durch die LVV zwischen Menke und Jung, der Vorsitzender des Aufsichtsrates ist, gegeben haben. Kleinsorg hingegen wird dem Bericht zufolge mangelnder geschäftlicher Erfolg vorgeworfen, er habe die Bilanz nur durch die Auflösung stiller Reserven auf der geforderten Gewinnhöhe halten können. (masch)

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