Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetags fordert Investitionen in den Nahverkehr.

Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetags fordert Investitionen in den Nahverkehr.

© Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Wechsel an der Spitze des Deutschen Städtetags: Der Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe (CDU), wurde am Donnerstag zum Abschluss der Hauptversammlung in Erfurt einstimmig zum Präsidenten des Kommunalverbandes gewählt. Der Städtetag vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von 3200 Städten und Gemeinden in Deutschland.

Der 56-Jährige folgt auf Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), der mehr als zwei Jahre den Verband geführt hat. Jung wurde von den Delegierten ebenfalls einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Jung und Lewe wechselten damit ihre Positionen im Führungsgremium des Städtetages, einem von drei kommunalen Spitzenverbänden in Deutschland.

Lewe mit "Corona-Appell"

Lewe, der seit 2009 Oberbürgermeister von Münster ist, appellierte nach seiner Wahl an Bund und Länder, schnell Regelungen zu treffen, um die Wucht der vierten Corona-Welle zu brechen. «Jeder Tag, an dem nicht 2G gilt, ist ein verlorener Tag.» Es müsste Tempo beim Impfen und Boostern gemacht werden, forderte Lewe. «Der Druck auf Ungeimpfte muss erhöht werden.»

Zu einem/r der Stellvertreter/innen des Präsidenten wurde die Oberbürgermeisterin von Eisenach, Katja Wolf (Linke), wiedergewählt. (dpa/amo)

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