Die beiden "Neuen" Sebastian Wittmann (Mitte) und Robin Gerlsbeck (r.) mit Stadtwerke-Chef Stefan Eisenmann

Die beiden "Neuen" Sebastian Wittmann (Mitte) und Robin Gerlsbeck (r.) mit Stadtwerke-Chef Stefan Eisenmann

Bild: © Stadtwerke Pfaffenhofen

Die Stromversorgung Pfaffenhofen und die Gasversorgung Pfaffenhofen stellen sich neu auf. Der 34-jährige Sebastian Wittmann, Spezialist für erneuerbare Energien und erfahren im Auf- und Ausbau innovativer regenerativer Energiegewinnungskonzepte, übernimmt im Auftrag der Stadtwerke Pfaffenhofen die Geschäftsleitung des Stromnetzbetreibers Stromversorgung Pfaffenhofen. Robin Gerlsbeck (31), Ingenieur für erneuerbare Energien, übernimmt nach mehrjähriger Auslandserfahrung in der Projektsteuerung für große regenerative Energieerzeugungsanlagen nun die Geschäftsleitung der Gasversorgung Pfaffenhofen für die Stadtwerke.

„Mit diesen Personalien“ so Stefan Eisenmann, Vorstand der Stadtwerke, „gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Bei beiden Kollegen können wir auf eine praxiserprobte Mischung aus Managementerfahrung und operativer Projektsteuerung setzen. Und dies in einem Bereich, der essenziell ist, wenn wir die Umsetzung der Energiewende ernst nehmen“, lässt sich der Manager in einer Pressemitteilung zitieren.

Große Aufgaben gemeistert

Erste große Aufgaben bei den Stadtwerken wurden von den beiden Neuen bereits betreut. So hat Robin Gerlsbeck die Projektierung, Umsetzung und den Betrieb der Fernwärmenetze in den Neubaugebieten übernommen. Auch beim innovativen Projekt Power-to-Gas, dass 2023 auf dem Gelände des Klärwerks in Betrieb gehen wird, ist Gerlsbeck federführend. „Unser Ziel ist es, die Dekarbonisierung der Gasnetze voranzutreiben und uns gleichzeitig unabhängig von Gasimporten zu machen. Mit unserem Infinity one (Power-to-Gas)-Projekt gehen wir einen entscheidenden Schritt hin zur Nutzung von „grünem Gas“ und können damit das Gasnetz zusätzlich als Energiespeicher verwenden. Eine wichtige Maßnahme für viele weitere Innovationen, die wir uns vorgenommen haben.“

Auch Sebastian Wittmann hat bereits erste konkrete Projekte bei den Stadtwerken umgesetzt. Vor allem im Bereich des Mieterstroms, der in Zusammenarbeit mit der Wohnraumbeschaffungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Pfaffenhofen umgesetzt und in Betrieb genommen wurde, hat Wittmann Erfolge erzielt. „Neben den vielen operativen Energieprojekten gilt es auch die entsprechende Infrastruktur für die Energiewende bereit zu stellen. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Marktlage ist es eine große Herausforderung, das Stromnetz in die Zukunft zu führen. Dennoch legen wir einen großen Schwerpunkt auf die intelligente Steuerung des Stromnetzes sowie den Ausbau des Netzes für eine konsequente Energiewende“, erläutert er. (amo)

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