Mario Lach leitet seit 1. Dezember 2019 bei den Stadtwerken Bielefeld den Geschäftsbereich Kaufmännische Dienste.

Mario Lach leitet seit 1. Dezember 2019 bei den Stadtwerken Bielefeld den Geschäftsbereich Kaufmännische Dienste.

Bild: © Stadtwerke Bielefeld

Der Betriebswirt (VWA) Mario Lach (51) leitet seit Monatsanfang bei den Stadtwerken Bielefeld den Geschäftsbereich "Kaufmännische Dienste". Dies teilte der Kommunalversorger am Montag mit.

Demnach folgt Lach auf Martin Gehrke, der das Unternehmen Ende des Jahres nach über sechs Jahren auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Gasag, Enertrag, Lübeck

Lach hat in der Energiebranche Karriere gemacht. Zuletzt wirkte er bei den Stadtwerken Lübeck als Kaufmännischer Leiter mit Prokura. Zuvor hatte der Berliner beim hauptstädtischen Versorger Gasag das Konzerncontrolling geleitet und beim Windanlagen-Betreiber Enertrag das Finanz- und Rechnungswesen.

Die Kaufmännischen Dienste sind ein besonders einflussreicher Geschäftsbereich bei den Stadtwerken Bielefeld. Ganz offiziell steuert er die gesamte Gruppe. Er verantwortet die Identifizierung von Synergie-, Effizienz- und Digitalisierungspotenzialen sowie die Abwicklung aller Geschäftsprozesse. Ihr jeweiliger Leiter berät die Geschäftsführer Martin Uekmann und Rainer Müller in allen kaufmännischen Fragen. Zu den Aufgaben des Bereichs gehören Steuerthemen, das Konzernrechnungswesen, das Controlling sowie der Einkauf und die Finanzbuchhaltung. Allein schon die Bewertung und Abwicklung einer der seltenen kommunalen Kernkraftwerksscheiben, der 16,7 Prozent am Eon-Meiler Grohnde, erfordert kaufmännisches und strategisches Spezialwissen.

"Potenzial für Digitalisierungs-Kooperationen"

Mario Lach schreibt zu seinen Beweggründen, von Schleswig-Holstein nach Ostwestfalen zu wechseln:

"Mit transparenten Prozessen sowie zeitnahen und relevanten Steuerungsinformationen leistet der Bereich einen wesentlichen Beitrag, um die Stadtwerke Bielefeld bei der Bewältigung (der Energie- und Mobilitätswende) zu unterstützen. Mich persönlich hat diese Position gereizt, unter anderem weil diese Region eine wirtschaftlich starke ist." Sie habe "viel Potential für Kooperationen im Bereich der Digitalisierung". (geo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper