Dirk Messner wird ab 2020 die Präsidentschaft des Umweltbundesamtes übernehmen.

Dirk Messner wird ab 2020 die Präsidentschaft des Umweltbundesamtes übernehmen.

Bild: ©UNU-EHS/Aileen Orate

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hatte Dirk Messner als neuen Präsidenten des Bundesumweltamtes (UBA) vorgeschlagen und das Kabinett hat nun auch seine Zustimmung gegeben. Der Politikwissenschaftler tritt sein neues Amt zum Januar nächsten Jahres an und folgt damit auf Maria Krautzberger, die sich in die Ruhestand verabschiedet.

Messner ist derzeit Direktor des „Institute for Environment and Human Security“ an der Universität der Vereinten Nationen in Bonn. Zudem ist er Ko-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung.

Nachhaltigkeitstranformation

Schulze erklärte zur Personalie: „Dirk Messner hat sich als Wissenschaftler und Politikberater im Bereich Nachhaltigkeit in Deutschland und weit darüber hinaus Anerkennung erworben. Als künftiger Präsident des Umweltbundesamtes ist er der richtige Mann zur richtigen Zeit. Umweltpolitik ist mehr denn je auf globale Expertise und Vernetzung angewiesen. Denn auch die größten Herausforderungen unserer Zeit, der Klimawandel und das Artensterben, sind global. Dirk Messner hat immer wieder gezeigt, dass er weit vorausdenkt. Vieles von dem, was heute die Politik beschäftigt, hat er mit dem WBGU schon vor Jahren gedanklich vorbereitet. Das UBA wird so seine Rolle als Forschungs- und Beratungsinstitution für Nachhaltigkeitstransformationen weiter stärken können.“

Der 57-Jährige blickt auf eine langjährige Politik- und Wissenschaftskarriere zurück: Von 2003 bis 2018 war er Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik. Zudem ist er Professor für Politikwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen und beschäftigt sich hauptsächlich mit nationaler und internationaler Nachhaltigkeitsforschung, die sowohl ökologische, als auch ökonomische und soziale Fragen verbindet. (ls)

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