Stephanie Fiedler verstärkt von sofort an das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) als „Chief Energy Meteorologist“. Als solche soll sie die klima- und wetterbezogenen Forschungs-Aspekte am EWI weiterentwickeln. Zu ihren Aufgaben wird auch gehören, Forschungs- und Beratungsprojekte für die öffentliche Hand und aus der Industrie an Land zu ziehen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des EWI vom Montag hervor.
Fiedler leitet schon länger den Forschungsbereich „Klimamonitoring und Diagnostik“ des Hans-Ertel-Zentrums für Wetterforschung im Deutschen Wetterdienst (DWD). Wissenschaftler von den Universitäten Köln und Bonn betreiben dort meteorologische Grundlagenforschung, aus der sich Erträge aus Solar- und Windkraft-Erzeugung berechnen und deren Risiken abschätzen lassen. Zuvor wirkte sie am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). 2014 war sie an der Universität Leeds promoviert worden.
"Grundlagenwissen für erfolgreiche Energiewende"
Und seit 1. Januar hat sie zusätzlich eine Juniorprofessur für Energiemeteorologie am Institut für Geophysik und Meteorologie der Uni Köln. Zu dieser Universität gehört das EWI bekanntlich ebenfalls. Es arbeitet auch seit einigen Jahren mit diesem Institut zusammen. Dort beschäftigt sich ihr Team mit meteorologischer Grundlagenforschung für die Versorgung mit Erneuerbaren. In künftigen Projektkooperationen mit dem EWI, in der Ergänzung zwischen Meteorologie und Energieökonomik sieht Stephanie Fiedler "wichtige Pionierarbeit", um Grundlagenwissen für eine erfolgreiche Energiewende“ zu erlangen.
Handelsflure größerer Energieversorger und Erneuerbaren-Direktvermarkter beschäftigen schon seit Jahren ganze Meteorologen-Teams, auch die Stadtwerke-Kooperation Trianel. Zumeist bilden sie keine eigenen Abteilungen, sondern sind Teil der Analyse- und Prognoseabteilung. (geo)



