Gute Nachricht vor allem für die Kinder: Das Stadtbad in Neuss kann preiswert saniert werden und muss nicht jahrelang schließen.

Gute Nachricht vor allem für die Kinder: Das Stadtbad in Neuss kann preiswert saniert werden und muss nicht jahrelang schließen.

Bild: © Stadtwerke Neuss

Die Sanierung des 37 Jahre alten Stadtbades in der Neusser Innenstadt kann deutlich günstiger als bislang angenommen durchgeführt werden: Schließlich kann auf eine Komplettsanierung verzichtet werden, teilten die Stadtwerke Neuss mit. Die Kosten für das neue Sanierungskonzept belaufen sich voraussichtlich auf 3 Mio. Euro. Vorherige Kostenschätzungen lagen zuletzt deutlich über den 10. Mio. Euro, die die Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH (NBE) ursprünglich eingeplant hatte.

Ein wichtiger Einzelposten ist die Lüftungsanlage des Stadtbades: Diese kann auch im Bestand saniert werden. Auch eine vollständige Erneuerung der Dacheindeckung ist nach eingehender Materialuntersuchung möglich. Der Aufsichtsrat der Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH hat dem Alternativkonzept in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zugestimmt. Anschließend ist die Gesellschafterversammlung über die Änderungen informiert worden.

Attraktivität steigern, Bestand sichern

"Die Situation auf dem Baumarkt und die immer weiter steigenden Kostenschätzungen für die Sanierung des Stadtbades haben uns als Geschäftsführung dazu bewegt, noch einmal alle bisherigen Planungen auf den Prüfstand zu stellen. Das Ergebnis ist ein abgespecktes Sanierungskonzept, was aber den Betrieb des Bades in den kommenden Jahren sichert", fassen die NBE-Geschäftsführer Stephan Lommetz und Matthias Braun das jetzt beschlossene Konzept zusammen.

Zusätzlich soll die Attraktivität des Innenstadtbades erhöht werden. Ein modernes Beleuchtungskonzept kann die Atmosphäre verbessern und Energiekosten senken. Vorgesehen ist der Bau einer Textilsauna, auch sollen neue Spiel- und Sportgeräte angeschafft werden. Im Kostenrahmen enthalten ist auch eine Sanierung der Dusch- und Umkleidebereiche. Die Sanierung wird in den erweiterten Sommerschließzeiten 2019 und 2020 durchgeführt. Auch auf eine baubedingte Schließung von bis zu zwei Jahren, die bei einer Vollsanierung gedroht hätte, kann verzichtet werden. (sig)

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