Die Mainova hat einen neuen Vorstand: Peter Arnold wird zum 1. Mai die Bereiche Personal, Interne Dienste und Facilitymanagement, Zentraleinkauf, Angelegenheiten des Betriebsrates, Datenschutz, Unternehmenssicherheit und Gleichbehandlung sowie die Tochterunternehmen NRM Netzdienste Rhein-Main und SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main verantworten.
Der Aufsichtsrat des Energieversorgers hat Arnold für fünf Jahre bestellt. Er folgt auf Lothar Herbst, der zum 31. Dezember 2019 aus dem Mainova-Vorstand ausgeschieden ist.
Betriebsrat bei den Stadtwerken
Peter Arnold ist gelernter Industriemechaniker. Nach einer Tätigkeit als Transformatorentechniker absolvierte er ein Studium mit den Schwerpunkten Arbeitsrecht, Wirtschaftslehre und Soziologie. Es folgten Stationen als Gesamtpersonalrat der Stadt Frankfurt sowie als freigestellter Betriebsrat bei den Stadtwerken Frankfurt.
Seit 2006 war Arnold Betriebsratsvorsitzender der Mainova AG. Zudem war er seit 1999 Mitglied im Mainova-Aufsichtsrat, später auch als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und seit 2000 auch Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH.
OB Feldmann: Arbeitnehmer "mitnehmen"
Frankfurts Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann (SPD) betonte, dass Arnold sowohl die Bedürfnisse der Arbeitnehmer als auch die Belange des Unternehmens sehr gut kenne. "Dies ist mit Blick auf die Transformation in der Energiewirtschaft und die Herausforderungen des demographischen Wandels von zentraler Bedeutung."
Auch Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova, hob Arnolds Tätigkeit für den Betriebsrat hervor. "Als regionaler Energieversorger gestalten wir den Wandel in der Energiewirtschaft aktiv. Das Engagement unserer Belegschaft ist hierbei entscheidend. Peter Arnold bringt nicht nur tiefgreifendes, energiewirtschaftliches Verständnis für seine neue Tätigkeit mit, sondern genießt auch das Vertrauen unserer Belegschaft."
Arnold wird zusätzlich in nebenamtlicher Tätigkeit der Geschäftsführung der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH) angehören. (amo)



