Björn Sommerburg ist seit 2012 bei den Stadtwerken Wunstorf kaufmännischer Leiter sowie Leiter Marketing, Vertrieb und Energiehandel. Zum 1. Dezember 2018 wechselt er als Geschäftsführer zu den Stadtwerken Lehrte.

Björn Sommerburg ist seit 2012 bei den Stadtwerken Wunstorf kaufmännischer Leiter sowie Leiter Marketing, Vertrieb und Energiehandel. Zum 1. Dezember 2018 wechselt er als Geschäftsführer zu den Stadtwerken Lehrte.

Bild: © privat

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Lehrte hat die Ruhestandsnachfolge des langjährigen Geschäftsführers Rainer Eberth (60) frühzeitig, im fließenden Übergang und unter Beteiligung des Amtsinhabers geregelt: Zum 1. Dezember wird Björn Sommerburg zum zusätzlichen Geschäftsführer berufen. Das berichtete die Online-Ausgabe der Regionalzeitung "HAZ" am Samstag. Eberth geht Ende Februar nach 16 Jahren Geschäftsführung in Pension. Von den Stadtwerken Lehrte war am Montag keine Stellungnahme zu erhalten.

Björn Sommerburg ist seit 2012 kaufmännischer Leiter sowie Leiter Marketing, Vertrieb und Energiehandel bei den Stadtwerken Wunstorf. Er hat eigentlich Sozialversicherungsfachangestellter gelernt, bei der Barmer, sattelte dann den Vertriebsmanager (HEA) und den Betriebswirt (VWA) drauf. Seit spätestens 2000 hat er eine durchgehende Vita in der Energie- und teilweise Kommunalwirtschaft. Dies geht aus seinen Profilen in den Karriereportalen Xing und Linked-in hervor.

Düsseldorfer Agentur begleitete Auswahl

Bis 2010 leitete Sommerburg das Marketing der Stadtwerke Peine, ging dann für anderthalb Jahre in eine weitere vertriebliche Führungsposition zu Nexus Energie und wechselte dann nach Wunstorf. Die neuerliche Besetzung wurde von einer nicht genannten Personalagentur aus Düsseldorf begleitet. Sommerburg wurde seinen 60 künftigen Mitarbeitern bereits in einer Betriebsversammlung vorgestellt.

„Ich habe an der Auswahl mitgewirkt und sehe durch die Entscheidung das Ziel erreicht, die Geschäftsführung des Unternehmens in die Hände eines qualifizierten Nachfolgers zu übergeben“, so zitiert die "HAZ" Noch-Geschäftsführer Eberth. In dessen 16-jährige Amtszeit fiel etwa die Initiative zur Gründung einer Energiegenossenschaft zusammen mit der Volksbank als Betreiberin von 3,7 MW Photovoltaik-Anlagenleistung. Diese warb 1,8 Mio. Genossenschaftsanteile ein.

So jung wie ein Ost-Stadtwerk

Die "Stadtwerke Lehrte GmbH" ist eine 100-Prozent-Tochter der östlichen 45.000-Einwohner-Nachbarstadt Hannovers. Namentlich ist sie erst in den frühen 1990er-Jahren entstanden, durch die Fusion der Gas- und der Wasserversorgung. Sie entsorgt auch die Abwässer der Stadt. Erst seit 2012 verkaufen die Stadtwerke auch Strom. (geo)

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