Der langjährige Geschäftsführer der Stadt- und Überlandwerke Luckau-Lübbenau (SÜLL), Christoph Kalz, geht zum 31. Oktober 2022 in den Ruhestand. Die Geschäftsführung wird Steffen Müller übernehmen. Müller ist bereits seit dem 1. August für die SÜLL im Einsatz, um einen geordneten Übergang zu garantieren, heißt es in einer Pressemitteilung.
Christoph Kalz hat das Unternehmen 29 Jahre lang geleitet. „Mit seinem kompetenten Fachwissen und seiner Weitsicht hat er das Unternehmen über die Jahre hinweg erfolgreich am Markt etabliert“, lobt Bürgermeister Helmut Wenzel. Unter der Führung von Christoph Kalz konnte unter anderem die Strom- und Fernwärmeversorgung in Lübbenau/Spreewald übernommen werden. Auch das bis dahin unangeschlossene Spreewalddorf Lehde ist seit über zehn Jahren Teil des Erdgasnetzes. Im Jahr 2003 konnte die Fertigstellung eines Blockheizkraftwerkes gefeiert werden. Damit kann die SÜLL eigenen, CO2-armen Strom produzieren. Das Unternehmen hat dafür rund 1,5 Millionen Euro investiert. Den Stadt- und Überlandwerken Luckau-Lübbenau sei es ein großes Anliegen, umweltschonend und ressourcensparend Strom und Wärme zu produzieren. Dafür werde das Unternehmen auch weiterhin in die Region investieren.
Großes Engagement auch außerhalb der Energieversorgung
Auch abseits der Energiewirtschaft sei es Christoph Kalz stets ein großes Anliegen gewesen, regionale und soziale Projekte zu etablieren. So wurde 2011 der SÜLL Kochpokal ins Leben gerufen. Dabei kreieren jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus dem Versorgungsgebiet ein Drei-Gänge-Menü mit frischen und regionalen Zutaten. (amo)



