Mathias Stolten bringt langjährige Stadtwerke-Erfahrung mit.

Mathias Stolten bringt langjährige Stadtwerke-Erfahrung mit.

Bild: © Stadtwerke Barmstedt

Die Stadt Barmstedt hat die Position der Werkleitung für die Stadtwerke Barmstedt neu besetzt: Mathias Stolten wird den städtischen Eigenbetrieb laut einer Mitteilung der Stadt ab Anfang 2021 leiten.

Der Diplom-Ingenieur übernimmt dann die Verantwortung für das 110-köpfige Team der Stadtwerke Barmstedt und wird gleichzeitig Geschäftsführer der Stadtwerke Barmstedt Xtra GmbH. In dieser Gesellschaft ist unter anderem das externe Energiegeschäft der Barmstedter gebündelt. Der Wechsel soll laut der Mitteilung spätestens am 1. April 2021 vollzogen sein.

Der Neue kommt von den Stadtwerken Eutin

Mathias Stolten ist aktuell Leiter Vertrieb und Kundenservice bei den Stadtwerken Eutin, vorher bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei den Stadtwerken Neumünster. Er arbeitete knapp 18 Jahre für das Unternehmen - von Anfang 2010 bis Ende 2018 mit Prokura. Sein Maschinenbaustudium hat der 53-Jährige an der Fachhochschule Flensburg absolviert und 1994 als Diplom-Ingenieur mit der Fachrichtung Energietechnik abgeschlossen.

Bis der Wechsel Stoltens zu den Stadtwerken Barmstedt vollzogen ist, bleibt Uwe Hemmer Chef des städtischen Eigenbetriebs. Der Diplom-Ingenieur ist Spezialist für Interim Management in Konzernen und Mittelstand, sein Schwerpunkt liegt auf technischen Dienstleistungen, der Energie-Infrastruktur und Produktion.

Interimschef bleibt länger

Seit Juli dieses Jahres ist Uwe Hemmer in Barmstedt als Werkleiter an Bord. Seit Anfang Oktober zeichnet er als Geschäftsführer auch für die Xtra GmbH verantwortlich. Bevor Hemmer Mandate als Interim Manager übernahm, hatte er verschiedene Führungspositionen bei der Siemens inne und war Mitglied der Geschäftsführung der Siemens Metering in der Schweiz.

Hemmer übernahm in Barmstedt von Fred Freyermuth, der im Juni freigestellt wurde. Um Freyermuths Abschied hatte es einigen Wirbel gegeben. Laut einer Mitteilung der Stadtwerke wurden Details zu seinem Wunsch nach einer Auflösung seines Arbeitsvertrages frühzeitig publik, weil ein nicht genannter politischer Vertreter gegen die in der Gemeindeordnung verankerte Verschwiegenheitspflicht verstoßen hatte. (amo)

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