Nächster Halt Ruhestand: Günter Heursen (links) und Carlo Marks

Nächster Halt Ruhestand: Günter Heursen (links) und Carlo Marks

Bild: © Stadtwerke Goch

Carlo Marks, der Geschäftsführer der Stadtwerke Goch, hat Günter Heursen in den Ruhestand verabschiedet. Er war über 20 Jahre Leiter der Verkehrsbetriebe bei den Stadtwerken Goch.

Günter Heursen begann seine Tätigkeit im städtischen Konzern 1988. Bis 1999 war er bei der Stadt Goch weitestgehend im Bereich Kultur tätig und im Anschluss daran wechselte er zu den damaligen Bäderbetrieben. Im Jahr 2000 wurde Günter Heursen dann Stadtwerker.

ÖPNV ausgebaut

„Es hat damals alles perfekt zusammengepasst.“ so Carlo Marks. „Der Rat der Stadt Goch hat 1998 beschlossen, den vorhandenen öffentlichen Personennahverkehr in Goch umzugestalten und das Liniennetz auszubauen. Ziel war es, ein kundenfreundliches Angebot zu schaffen, das alle Ortsteile mit einbindet und so auch als Schulbusverkehr genutzt werden kann. Diese Aufgabe wurde den Stadtwerken Goch angetragen und Günter Heursen, der zu diesem Zeitpunkt zu den Stadtwerken gewechselt ist, hat diese leitend übernommen“, führt der Stadtwerke-Chef in einer Mitteilung aus. Günter Heursen sei als Leiter der Verkehrsbetriebe das Bindeglied zwischen den Stadtwerken, den Busunternehmen Look und Leineweber und natürlich den Kunden gewesen.

Aus wirtschaftlichen Gründen haben die Stadtwerke Goch die Aufgabenträgerschaft des öffentlichen Personennahverkehrs an die Stadt Goch zum 30. Juni zurückgegeben. Diese hat mit dem Fahrgeschäft die Firma Look/NIAG beauftragt. 

Nach über 20 Jahren nicht mehr für den Stadtbus zuständig

„Über 20 Jahre haben die Stadtwerke Goch den öffentlichen Personennahverkehr unter der Marke Stadtbus betrieben“, erklärt Marks. „Ca. 14 Millionen Gäste durften wir in den Jahren befördern und haben sie sicher ans Ziel gebracht. Diese Zahl zeigt, dass das entwickelte Angebot des Stadtbusses, in Goch in Verbindung mit dem Taxibus, eine im ländlichen Raum umsetzbare Möglichkeit ist, den öffentlichen Personennahverkehr kundenfreundlich zu gestalten und dies auch in der Breite angenommen wird.“ (amo)

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