Der Bürgermeister der Stadt Roth, Ralph Edelhäußer (l.), gratuliert dem neuen Werkleiter Gerhard Brunner.

Der Bürgermeister der Stadt Roth, Ralph Edelhäußer (l.), gratuliert dem neuen Werkleiter Gerhard Brunner.

Bild: @ De Gaere/Stadt Roth

Im Energiesektor hat Gerhard Roth schon viel Erfahrung gesammelt. Seit 2002 betreut der 55-Jährige ehrenamtlich Bürgerenergie-Projekte. Zudem ist er bislang Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Schwabach, dadurch fühlt er sich im kommunalen Bereich verwurzelt. Diesen Posten wird er wegen seiner neuen Tätigkeit jedoch abgeben. Seine Ziele für die Zukunft der Stadtwerke sollen einen Teil zur Zukunft der E-Mobilität beitragen: „Der vorhandene Markt muss bedient werden“.

Brunner kann sich gut vorstellen, dass die Stadtwerke bald nicht mehr nur Energievermarkter sondern auch Energieproduzent werden, denn: „Sonst machen es andere“. Hierbei sollte man vor allem die Potenziale vor Ort ausschöpfen, wie etwa in Roth die durch zwei Flüsse gespeiste Wasserkraft. Als einen weiteren Schwerpunkt sieht er den Ausbau der Energienetze, denn hier muss sich nach seiner Meinung der Wandel von einem reinen Verteilnetz hin zu einem Netzwerk für dezentrale Energiegewinnung schon bald vollziehen.

Versorgung in kommunaler Hand

Brunner ist Freilandökologe, hat zudem Chemie auf Lehramt studiert und ist momentan noch Studiendirektor an der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. Zusätzlich war der zweifache Vater jahrelang als Biologe im Planungsbereich tätig, etwa, wenn es beim Straßenbau um die Bauleitung und um ökologische Gutachten für Ausgleichsmaßnahmen ging. Besonders liegt ihm am Herzen, dass die Versorgung der Bürger weiter in kommunaler Hand bleibt - eine Überzeugung, mit der er in Roth offene Türen vorgefunden hat. (sig)

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