Uwe Mietrasch hat nach fast elfeinhalb Jahren als Geschäftsführer der Stadtwerke Zehdenick angekündigt, sein Amt zur Jahresmitte niederzulegen. Er möchte sich nach Angaben der "Märkischen Onlinezeitung" (MOZ) einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Mietrasch selbst formulierte gegenüber der MOZ, es sei „an der Zeit, eine neue Tür aufzustoßen“. Bereits vor dem Jahreswechsel hat er deswegen den Aufsichtsrat der Zehdenicker Stadtwerke um die Einleitung eines Ausschreibungsverfahrens für die Suche nach einem Nachfolger gebeten.
Mietrasch war im Spätsommer 2008 als Geschäftsführer der damals noch eigenständigen Stadtwerke berufen worden. Im Jahre 2009 hatte Gelsenwasser die Mehrheit in Zehdenick übernommen, aber Mietrasch war geblieben. Welcher beruflichen Herausforderung er sich ab Mitte 2020 nach dann zwölf Jahren im Amt stellen wird, ließ er offen. Das sei noch nicht spruchreif. Klar ist lediglich, dass er sein Abgeordnetenmandat in der Granseer Stadtverordnetenversammlung behalten möchte.
Stadtspitze bedauert Weggang
Zehdenicks Bürgermeister Bert Kronenberg äußerte großes Bedauern über die Entscheidung des bisherigen Geschäftsführers. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Mathias Dierkes, schloss sich mit diesen Worten an: „Herr Mietrasch übernahm das Ruder der Stadtwerke in Zeiten einer existenziellen Krise und hat das Schiff nach und nach in ruhige Fahrwasser gesteuert. Wir haben es zu einem guten Teil ihm zu verdanken, dass das Unternehmen seine Leistungen und Dienste bis heute in der bewährten Qualität der Stadt und ihren Bürgern zur Verfügung stellen kann.“ (sig)



