Steffen Zober ist neuer Geschäftsführer der Gemeinnützigen Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) in Mainz. Er folgt auf Thomas Paulus, der zum 1. April in das Referat "Wasserwirtschaftliche Planungen, EG-Wasserrahmenrichtlinie, Aktion Blau" des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz gewechselt ist.
Zober ist 51 Jahre alt. Er studierte Geologie, Hydrologie, Bodenkunde und Physische Geographie an der Universität Frankfurt am Main. Nach Abschluss des Studiums war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Hydrologie der Universität Frankfurt am Main. Seit 1999 ist Zober Dozent und Kursleiter für Hydrologie am Studiengang „Angewandte Umweltwissenschaften“ an der Universität Koblenz-Landau.
Vom DWA-Landesverband zur GFG
Seit 2003 war er freiberuflicher Gutachter und Projektleiter für wasserwirtschaftliche und umweltanalytische Fragestellungen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Limnologie und Hydrologie in Hessen (AGLHH), die er mitbegründet hat. In diesem Zusammenhang war er ab 2010 auch für die GFG als Referent tätig. Ab 2015 war Steffen Zober Projektleiter beim DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland.
Zober will die Schulungskonzepte der GFG weiterentwickeln und neue Themenfelder erschließen. In den Fokus gerückt werden sollen beispielsweise die Umsetzung neuer rechtlichen Vorgaben (EU-Wasserrahmenrichtlinie, Novellierung der Wassergesetze der Länder) und die Auswirkungen des Klimawandels auf die abiotischen und biotischen Faktoren in Fließgewässern.
Die GFG ist eine 1995 gegründete Tochtergesellschaft der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA); finanziert wird die GFG von den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. (amo)



