In einigen Helferjobs verdienen Fachkräfte mehr als in ihrem erlernten Beruf. (Symbolbild)

In einigen Helferjobs verdienen Fachkräfte mehr als in ihrem erlernten Beruf. (Symbolbild)

Bild: © dusanpetkovic1/AdobeStock

Der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice ist über den Sommer nur leicht gesunken. Er lag im August bei 24,5 Prozent, nach 24,9 Prozent im April. Das ergibt sich aus der Umfrage des Ifo-Instituts.

"Die Pflicht zum Homeoffice ist im März ausgelaufen, die Nutzung ist seitdem jedoch nur minimal gesunken. Offenbar setzen Unternehmen und Beschäftigte dauerhaft auf Homeoffice", sagt Jean-Victor-Alipour vom Ifo-Institut. "Eine Ausweitung des Homeoffice-Angebots durch staatliche Verordnungen dürfte nur begrenzt möglich sein."

Branchen unterscheiden sich erheblich

Zwischen den Branchen herrschen demnach jedoch große Unterschiede: So arbeiten bei den Dienstleistern 35,5 Prozent der Beschäftigten von zuhause, im Großhandel sind es 15,5, in der Industrie 15,3 Prozent und im Einzelhandel 5,4. Schlusslicht ist der Bau mit 5,1 Prozent.

An der Spitze liegen die Unternehmensberatungen mit 71,5 Prozent, gefolgt von IT-Dienstleistern mit 71,3 Prozent und Informationsdienstleistern mit 70,6 Prozent. Ganz am Ende liegen die Firmen der Holz-, Flecht- und Korbindustrie mit 4,0 Prozent, die Gaststätten mit 1,7 Prozent und die Hotels mit 1,0 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice. (jk)

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