Nach 18 Jahren als Energiewirtschaftlicher Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen (swt), zieht sich Achim Kötzle zum Jahresende aus der Unternehmensleitung des Kommunalversorgers zurück. Das geht aus einer Mitteilung der swt hervor. Kötzle sei vor einiger Zeit schwer erkrankt gewesen. Er wird aber weiter für das Unternehmen tätig sein: als neuer Generalbevollmächtigter für Netze und Konzessionen.
Wie die Stadtwerke weiter mitteilten, wird Kötzle seine Wiedereingliederung in den Job, nach erfolgreicher Rehabilitation, zum Jahresende abschließen. Ab dem neuen Jahr werde sich Kötzle – mit bewusst reduziertem Arbeitspensum – als Generalbevollmächtigter zukünftig gemeinsam mit dem Führungsteam um die Modernisierung und den Ausbau der Netzinfrastrukturen in Tübingen und den Konzessionsgebieten der swt kümmern. Kötzle werde unter anderem seine Erfahrung als Energiewirtschaftlicher Geschäftsführer bei Bewerbungen der Stadtwerke um neue Konzessionen für Strom, Erdgas und Wärme mit einbringen, heißt es in der Mitteilung weiter.
Kötzle konzentriert sich auf seine Gesundheit
„Nach einer lebensverändernden Zäsur lege ich einen klaren Schwerpunkt auf meine Gesundheit“, sagt Kötzle. Er sei aber auch froh, operativ die Zukunft der swt in zwei strategisch wichtigen Themenfeldern mitgestalten zu können.
Auch seine zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten und die Gremienarbeit wird Kötzle reduzieren. So bleibt er beispielsweise zwar weiterhin Vorstandsmitglied der VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg, zieht sich jedoch als ihr Vorsitzender zurück.
Wiebecke bleibt Geschäftsführer
Die Führungsstruktur bei den Stadtwerken Tübingen, mit Ortwin Wiebecke als Geschäftsführer an der Spitze, soll aufgrund der gut eingespielten Konstellation bestehen bleiben, wie die Stadtwerke mitteilten. (amo)



