Die Tarifeinigung betrifft die Beschäftigten von sieben eigenständigen Energieversorgungsunternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Die Tarifeinigung betrifft die Beschäftigten von sieben eigenständigen Energieversorgungsunternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Bild: © Thomas Reimer/Adobestock

Im Tarifstreit bei den privaten Energieversorgern in Rheinland-Pfalz und im Saarland haben Gewerkschaft Verdi und Arbeitgeber eine Einigung erzielt.

Rückwirkend zum 1. Mai erhalten die rund 3500 Beschäftigten demnach 200 Euro mehr Geld, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. Vom 1. Oktober dieses Jahres an gebe es eine Lohnsteigerung um 5,6 Prozent.

Die Laufzeit betrage insgesamt 19 Monate und ende somit am 30. November kommenden Jahres. Azubis erhalten rückwirkend ab 1. Mai dieses Jahres 70 Euro mehr und ab 1. Oktober ebenfalls 5,6 Prozent mehr Ausbildungsvergütung.

Verdi: Verhandlungen standen mehrfach auf der Kippe

Die Tarifeinigung betrifft die Beschäftigten von sieben eigenständigen Energieversorgungsunternehmen in beiden Bundesländern.

Der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Energie Südwest, Uwe Gaßmann, sagte, mit dem Abschluss sei man an die «äußerste Grenze des Möglichen gegangen». Von Verdi hieß es, die Verhandlungen hätten mehrfach auf der Kippe gestanden. Ein Abbruch hätte «noch massivere Streiks als bisher zur Folge gehabt». (dpa/hoe)

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