Verdi hat mit RWE nach drei Verhandlungsrunden einen Abschluss für die Beschäftigten erzielt, wie aus einer Mitteilung der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft hervorgeht. Die Verdi-Tarifkommission habe dem Verhandlungsergebnis einstimmig zugestimmt.
„Das Verhandlungspaket, das wir unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie erreichen konnten, ist ein gutes Ergebnis für die Beschäftigten“, wird Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz in der Mitteilung zitiert.
Lineare Erhöhung und Einmalzahlung
Das Gesamtpaket beinhaltet eine lineare Erhöhung der Gehälter um 2,0 Prozent ab dem 1. März 2021 sowie weitere 1,7 Prozent ab dem 1. April 2022. Vollzeitbeschäftigte erhalten im April 2021 eine steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung in Höhe von 1000 Euro, (Teilzeitbeschäftigte anteilig an ihren Stundenanteilen); die Einmalzahlung für Auszubildende beträgt 600 Euro. Die Sonderzuwendung konnte von aktuell 421 Euro auf 850 Euro angehoben werden. Für Gewerkschaftsmitglieder konnten zwei Freistellungstage je Kalenderjahr, für die der Tarifvertrag gilt, erzielt werden, insgesamt sechs Freistellungstage.
Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 25 Monate, vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Januar 2023. (amo)



