Uli Paetzel ist wieder zum Präsidenten der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) gewählt worden. Der 50-Jährige ist Vorstandsvorsitzender der beiden öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmen Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) im Ruhrgebiet.
Die DWA-Mitgliederversammlung wählte ihn in Berlin einstimmig ins Amt. Dem Verband spricht Paetzel eine große Wirkungsmacht zu, die auf einem guten Zusammenspiel von ehren- und hauptamtlichen Akteuren beruht. Wichtig für die Zukunft sind ihm die Digitalisierung, die Junge DWA sowie die Notwendigkeit, auch künftig Ehrenamtliche für die Mitarbeit in der DWA zu gewinnen.
Amtszeit bis 2026
Am 1. Januar 2019 hatte Paetzel seine erste Amtszeit als DWA-Präsident angetreten. Im Hinblick auf seine zweite Amtszeit, die von 2023 bis 2026 dauert, führt er aus, dass die Wasserwirtschaft entscheidende Beiträge zur Bewältigung der Klima- und Energiekrise leisten kann: „Die Energieautarkie der Wasserwirtschaft, der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Durchsetzung des Prinzips der Schwammstadt und das Dürre- wie das Hochwassermanagement sind Themen, die wir als Branche schon länger diskutieren und tatkräftig angehen, deren Bedeutung aber erst jetzt schlaglichtartig hervortritt.“ (hp)



