Der Aufsichtsrat der Wiener Stadtwerke hat die Verträge der Geschäftsführerinnen der Tochterunternehmen Wiener Lokalbahnen und WienIT sowie des Geschäftsführers von Wien Energie für weitere fünf Jahre verlängert.
"Sie haben jeweils bewiesen, dass sie das Unternehmen nicht nur durch die Corona-Krise, sondern auch in eine klimaneutrale Zukunft führen können", sagte der Generaldirektor der Wiener Stadtwerke, Martin Krajcsir. laut Pressemitteilung.
Mehr Schlagkraft im Vertrieb von Wien Energie
Die Tochter Wien Energie wird damit auch künftig von Michael Strebl geführt. Dieser hatte den Vorsitz der Geschäftsführung im Oktober 2016 übernommen. Laut Pressemitteilung hat Wien Energie unter seiner Leitung nicht nicht nur die Schlagkraft im Vertrieb erhöht, sondern auch mehrere richtungsweisende Innovationsprojekte aufgesetzt. 2019 habe die Stadtwerketochter zudem das beste Ergebnis der Firmengeschichte erreicht.
Höhere Fahrgastzahlen bei den Wiener Lokalbahnen
Ebenfalls auf Kontinuität setzen die Wiener Stadtwerke an der Spitze der Wiener Lokalbahnen. Hier wurde Monika Unterholzner als Geschäftsführerin wiederbestellt. Sie leitet die Stadtwerketochter seit 2017. Unter ihrer Ägide konnte unter anderem die Badner Bahn ihre Fahrgastzahlen stetig steigern und verzeichnete 2019 mit 13,4 Mio. Fahrgästen einen Rekordwert.
Ganzheitlicher Blick auf Unternehmen und IT
Auch die Geschäftsführung der WienIT bleibt unverändert. Hier wurde der Vertrag von Daniela Lidl verlängert, die seit Feburar 2017 als Geschäftsführerin fungiert. "Daniela Lidl garantiert einen ganzheitlichen Blick auf unsere Unternehmen. Sie setzt auf sichere, innovative und effiziente Lösungen und treibt ganz im Sinne von Green IT nachhaltige und ressourcenschonende Maßnahmen voran", sagte der stellvertretende Generaldirektor Peter Weinelt.
Der Wiener Stadtwerke-Konzern erwirtschaftet jährlich Umsatzerlöse von mehr als drei Milliarden Euro. 15.000 Mitarbeiter sind laut Unternehmensangaben im Jahresdurchschnitt für den Konzern tätig. Bis 2024 investiert die kommunale Unternehmensgruppe 3,4 Milliarden Euro in klimafreundliche Projekte. (hoe)



