Der Aufsichtsrat des Kölner Telekommunikationsanbieters Netcologne hat vorigen Donnerstag Dorothee Schumacher (43) zum 1. Oktober zur kaufmännischen Geschäftsführerin bestellt. Sie komplettiert dann das Geschäftsführungs-Duo mit Timo von Lepel, der seit 2016 folgende Ressorts verantwortet: Vertrieb, Technik, Betrieb, Produktmanagement und Kommunikation. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom Dienstag hervor. Frau Schumachers Vorgänger war Ende 2018 "einvernehmlich" und mit Dank auf eigenen Wunsch nach gut sechs Jahren ausgeschieden, mit neuem beruflichen Ziel.
Dorothee Schumacher gehörte seit 2013 der Leitung der Pronova BKK an, einer der größten Betriebskrankenkassen Deutschlands. Sie verantwortete dort neben strategischen Themen Controlling, Finanzen, Privat- und Geschäftskunden sowie das Forderungswesen. Darüber hinaus führte sie die Geschäfte des Einkaufsverbundes der Krankenversicherungen.
Zu ihren Fokusthemen gehörten in den vergangenen Jahren vor allem
- die Finanzkonsolidierung nach mehreren Fusionen,
- die Erhöhung der Transparenz im Unternehmen,
- die Schärfung der Kennzahlensysteme sowie
- die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie inklusive der Einführung moderner Arbeitsformen und der agilen Transformation des Gesamtunternehmens.
"Viele Parallelen zu bisher"
Zuvor war die Diplom-Verwaltungswissenschafterin, die auch Jura, Wirtschaftswissenschaften und Politik studiert hatte, seit 2002 in unterschiedlichen leitenden Positionen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) tätig. Sie selbst wird mit folgenden Worten zitiert: "Ich sehe in meiner neuen Rolle bei Netcologne viele Parallelen zu meinem bisherigen Tätigkeitsfeld." (geo)



