Nach nur sechs Monaten verliert der Chef der Stadtbetriebe Friedrichroda (Landkreis Gotha) seinen Posten. Grund für die Freistellung sei die „anhaltende finanzielle Schieflage“ bei dem kommunalen Unternehmen, so die Stadt.
Wie der MDR berichtet, stecken die Stadtbetriebe seit vielen Jahren tief in den roten Zahlen. Hohe Personalkosten, ein großer Investitionsbedarf und zu geringe Umsätze sollen Ursache der Dauerkrise sein.
Schwarze Null als großes Ziel
Nun soll laut MDR in großem Stil gespart werden. Das Ziel: Eine schwarze Null, die binnen zwei Jahren erreicht werden soll.
Die Stadtbetriebe Friedrichroda betreiben unter anderem die Schwimmbäder in Friedrichroda und Finsterbergen – und damit Einrichtungen, die auch andernorts chronisch defizitär sind.
Wie der MDR berichtet, belaufen sich alleine die Personalkosten auf 2,1 Mio. Euro – bei einem Jahresumsatz von 3,3 Mio. Euro. (amo)



