Drucker, Scannen und Fax ist Teil der Bürolandschaft und der Arbeit.

Drucker, Scannen und Fax ist Teil der Bürolandschaft und der Arbeit.

Bild: © A Stockphoto/stock.adobe.com

Drucker prägen die deutsche Bürolandschaft. Davon seien zumindest fast neun von zehn der Studienteilnehmenden (88 Prozent) überzeugt, heißt bei "Office Roxx", welcher sich selbst als Blog für "Moderne Arbeit" beschreibt. Die Zahlen basieren auf einer YouGov-Studie, welche von dem Druckerhersteller HP in Auftrag gegeben wurde.

Laut der Studie stünde für 67 Prozent der Befragten fest, dass rein digitale Büros derzeit nicht realisierbar seien. Das Drucken habe seine "Berechtigung", begründen rund 63 Prozent der Befragten diese Einschätzung. 

Was wird weshalb gedruckt?

Ungefähr 58 Prozent der Menschen würden nach dem Blogeintrag noch regelmäßig drucken. Es handle sich vor allem um Schriftstücke, die für die Unternehmensprozesse notwendig seien. Auch Informationsmaterialien oder Dokumente, mit denen sich die Mitarbeiter:innen vorbereiten, fänden sich in Papierform wieder. Rund 35 Prozent würden auch auf das Papier zurückgreifen, weil u. a. Verträge archiviert werden müssten.

Gleichzeitig würden laut dem Blog Unternehmen vermehrt auf Multifunktionsgeräte (MFP) setzen. Ziel sei es, die Arbeitsabläufe zu digitalisieren und zu vereinfachen. Hierzu zählen Geräte mit "integrierten, leistungsstarken Scannern". Aber auch jene, die einfach an Dokumentenmanagementsysteme angebunden werden könnten. Circa 70 Prozent der Mitarbeitenden würden noch "regelmäßig" Dokumente scannen oder nutzen das Gerät als Kopierer (68 Prozent). Außerdem faxe noch rund jeder fünfte (21 Prozent) mit einem solchen MFP.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung immer mehr nachgefragt

Jedoch klopft auch die Digitalisierung an. Deshalb würden rund 37 Prozent der jüngeren Nutzer mit diesen modernen Druckern den Arbeitsprozess optimieren wollen.  Auch die Nachhaltigkeit würde an Bedeutung gewinnen, wie aus der YouGov-Umfrage abgeleitet wird. Jeder zweite Studienteilnehmende (54 Prozent) wünschte sich demnach ein stärkeres Engagement. Hier könnten Druckerhersteller mit Programmen zum Recycling von Tonerkartuschen und Tintenpatronen oder der Wiederaufbereitung von Kunststoffen punkten, schlussfolgern die Studienmacher. (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper