Das SAP-Template S/4HANA deckt sämtliche Prozesse im Bereich Enterprise Ressource Planning (ERP) eines Unternehmens ab. Es besticht durch einfachere Datenstrukturen, verbesserte Bedienbarkeit und neue Funktionalitäten. Da die Wartung für das Vorgängermodell SAP R/3 in wenigen Jahren ausläuft, kommt kein Stadtwerk an einem Wechsel hin zu S/4HANA vorbei, unterstreicht die Thüga SmartServices.
Hochkomplexe Umstellung
Das Update auf die neue Plattform gilt als eines der größten in der SAP-Geschichte. Entsprechend bedeutend sei die Umstellung für die Unternehmen, so die Thüga Tochter. Conergos, die kürzlich mit der TSG zusammengeführt wurde, hat daher frühzeitig eine Lösung entwickelt und bereits den ersten Kunden umgestellt: GEW Wilhelmshaven ist seit Anfang des Jahres mit S/4HANA produktiv. "Alle Beteiligten haben mit großem Engagement an der reibungslosen Umstellung gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freut sich Emil Bruusgaard, Geschäftsführer der TSG. Bei der Migration habe man die sogeannante Bluefield Methode verwendet. Dabei werden die IT-Landschaften von Unternehmen durch einen automatisierten Prozess besonders schnell geprüft, entschlackt und zukunftsfähig gemacht.
Kostenvorteile durch Template-Gemeinschaft
“Wir haben uns ganz bewusst für die Lösung der Thüga SmartService entschieden. Ausschlaggebend waren der Kostenvorteil und die Zukunftsfähigkeit, die sich durch die Template-Gemeinschaft für uns ergibt. Außerdem konnten wir durch die Umstellung unsere Schnittstellen wesentlich reduzieren“, begründet Josef Thomann, Geschäftsführer der GEW Wilhelmshaven, seine Entscheidung.
Insgesamt betreut die Thüga SmartService 30 Partner, die umgestellt werden müssen. Aktuell bereitet die TSG das „Onboarding“ weiterer, zusätzlicher Neukunden vor. „Für interessierte Unternehmen ist es jetzt wesentlich wirtschaftlicher, mit uns auf S/4HANA umzustellen, als ein eigenes Projekt aufzusetzen, denn unsere Plattform ist bereits entwickelt. Zudem haben wir den ersten Kunden sicher und effizient auf das neue System migriert. Das heißt, unser Ansatz hat sich in der Praxis bewährt“, erklärt Bruusgaard. Die TSG ist nun dabei, die bestehende Plattform sukzessive weiter zu entwickeln. (sg)
