Aufgrund diverser Entwicklungen wird das SLV aktualisiert und ergänzt.

Aufgrund diverser Entwicklungen wird das SLV aktualisiert und ergänzt.

Bild: © Jane Kelle/AdobeStock

Nach seiner Veröffentlichung des BEMD-Standardleistungsverzeichnis (SLV) im Jahr 2017 wird es von diversen Stadtwerken, Dienstleistern und Beratern, aber auch Softwareanbietern für Ausschreibungen, Angebots- und Vergabeprozesse genutzt, so der Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD).

Dem Verband zufolge erhalten Anwender darin einen Überblick über sämtliche Prozesse im Bereich der Energiemarktdienstleistungen für alle Sparten und Marktrollen. Hinzu kommen Vorschläge zu einem gemeinsam erarbeiteten „Standard“ von Leistungen und deren Ausgestaltung.

Weiterentwicklungen und Ergänzungen
 
Der BEMD hat sich nun aufgrund diverser Entwicklungen zu einer Aktualisierung und Ergänzung mit folgenden Inhalten entschlossen:

  • Weiterentwicklung der Prozesse in Richtung neuer Marktanforderungen und regulatorischer Vorgaben.
  • Ergänzung und Aktualisierung, wie etwa Themen Messstellenbetrieb, MaKo 2020 und gegebenenfalls bis hin zum „Datenmanagement“ für den gesamten Prozess „Lead to Cash“.
  • Daneben sollen auch prozessbezogene Informationen zu einem „Best practice“ erarbeitet werden. Damit lassen sich weitere Outsourcing-Aktivitäten oder auch Digitalisierungsansätze unterstützen.
  • Definition von Schnittstellen zu internen und externen Dienstleistern, damit gegebenenfalls einzelne Aufträge, Pakete und Prozesse klar abgegrenzt sind und entsprechend vergeben werden können.
  • Grundlage für die nächste Auflage der Transparenzinitiative Abrechnungssysteme (IT-Lösungen M2C) des Verbands.

Faire Grundlage für Ausschreibungen und Vergabeprozesse

Insgesamt soll nach Angaben des BEMD mit der Erstellung eines SLV 2.0 allen Marktteilnehmern eine einheitliche, gleiche und faire Grundlage für Ausschreibungen, Angebote und Vergabeprozesse gemäß der derzeitigen Marktsituation geboten werden.

Repräsentative Arbeitsgruppe
 
Die Arbeitsgruppe des BEMD entwickelt das SLV 2.0 weiter, die aus der Gesamtheit der Verbands-Mitglieder – inklusive der drei in diesem Jahr neu hinzugekommenen Mitglieder Aareon Deutschland GmbH, CRIF Bürgel GmbH und Verband der Vereine Creditreform repräsentiert wird. Die Tragfähigkeit, Belastbarkeit und Detaillierung als auch Repräsentativität entspreche daher dem Markt, heißt es weiter. 

Geleitet wird die Arbeitsgruppe von Jörn Kuhn, Items GmbH, der bereits in der Vergangenheit das Redaktionsteam des bisherigen Standardleistungsverzeichnisses leitete. (sg)

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