Der Dürener Landrat verspricht sich von einer geplanten Beteiligung an den Jülicher Stadtwerken laut einem Medienbericht unter anderem Synergieeffekte beim Ausbau eines schnellen Internets in dem  Landkreis.

Der Dürener Landrat verspricht sich von einer geplanten Beteiligung an den Jülicher Stadtwerken laut einem Medienbericht unter anderem Synergieeffekte beim Ausbau eines schnellen Internets in dem Landkreis.

Bild: © Dmytro Sukharevskyi/AdobeStock

Der Breitbandspezialist Deutsche Glasfaser kommt in neue Hände: Der schwedische Finanzinvestor EQT übernimmt zusammen mit dem kanadischen Pensionsfonds Omers den Konzern von den Finanzinvestoren KKR und Reggeborgh, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Einen Kaufpreis nannten sie nicht. EQT will das in Borken ansässige Unternehmen mit dem saarländischen Anbieter Inexio zusammenlegen.

Die Deutsche Glasfaser soll mit der Firma Inexio, das sich im bestehenden Portfolio von EQT Infrastructure befindet, zusammengeführt werden. EQT Infrastructure soll dabei 51 Prozent und OMERS 49 Prozent an der gemeinsamen Gruppe halten.

Abschluss der Transaktion noch in diesem Jahr

Die Transaktion unterliegt noch der Kartellfreigabe und kann nach Angaben der Unternehmen voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 abgeschlossen werden.

In den nächsten Jahren will die Gruppe zusammen mehr als sieben Mrd. Euro in den Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Internetinfrastruktur in Deutschland investieren.

BREKO begrüßt Zusammenschluss

Der Geschäftsführer des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO), Stephan Albers sagte dazu: "Der Einstieg von EQT und OMER und der Zusammenschluss unserer Mitgliedsunternehmen Deutsche Glasfaser und Inexio wird dem Glasfaserausbau in Deutschland und damit auch dem Wirtschaftsstandort Deutschland einen riesigen Schub geben. Hier entsteht eine echte ‚Glasfaserfabrik 4.0‘ mit Open Access als eingebautem Katalysator für noch schnelleren Glasfaserausbau in Deutschland." (dpa/pm)

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