Die Ansprüche von Unternehmen an leistungsfähige Internetanbindungen steigen stetig. Auch durch neue Technologien wie Cloud Computing oder die Notwendigkeit, Standorte miteinander zu vernetzen. Mit dem gezielten Aufbau eines Glasfasernetzes in fünf Gewerbegebieten haben die Stadtwerke Düren (SWD) folglich bei vielen Gewerbebetrieben offene Türen eingerannt. 25 km Lichtwellenleiter-Kabel (LWL) haben die SWD im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihrer Tochter Leitungspartner verlegt und dabei ein fast 10 km langes Glasfasernetz in fünf Gewerbegebieten geschaffen.
Das Angebot unter dem Namen "Speednet" wird gut angenommen, bereits 200 Kunden nutzen einen Speednet-Glasfaseranschluss. Die Surfgeschwindigkeit liegt bei bs zu einem Gbit/s (entspricht 1.000 Mbit/s).
Die SWD arbeiten bei "Speednet" mit dem Kooperationspartner "NetAachen" zusammen. Dieser übernimmt den aktiven Betrieb der Glasfasernetze sowie das Kundenmanagement. Angeboten werden in Düren aktuell ein Business- und ein Premiummodell. Die Premiumvariante bietet dabei eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s und dies laut Pressemitteilung "auch noch symmetrisch". Nicht nur der Download beträgt ein Gbit/s, sondern auch der Upload.
"Absolut zukunftsfähige Netze"
"Wir wussten natürlich, dass der Bedarf für ein hochleistungsfähiges Kommunikationsnetz in den Dürener Gewerbegebieten hoch ist, aber dass wir nach nur einem Jahr bereits 200 beauftragte Anschlüsse zählen können, das hat uns selbst überrascht", zieht SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke Bilanz.
Die Stadt Düren ist froh über die Initiative der Stadtwerke. "Es haben uns viele berechtigte Beschwerden über eine mangelhafte Internetanbindung aus dem Kreis der Gewerbetreibenden erreicht", erklärt Thomas Hissel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Win.DN und gleichzeitig Kämmerer von Düren. Die neuen Glasfasernetze von Speednet seien absolut zukunftsfähig und für die Stadt Düren ein attraktiver Standortfaktor. (hoe)



