In Flensburg soll in den kommenden Jahren eine hochmoderne Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen aufgebaut werden.

In Flensburg soll in den kommenden Jahren eine hochmoderne Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen aufgebaut werden.

Bild: © Karsten/AdobeStock

Die Sachsenenergie-Tochter SachsenGigaBit plant, in den kommenden Jahren den Glasfaserausbau in ihrer Heimatstadt voranzutreiben. Im Oktober dieses Jahres sollen als nächster Schritt die Bauarbeiten für die Netzinfrastruktur im Dresdner Norden starten. Die Erschließung von 4000 Adressen läutet die erste Ausbaustufe ein, insgesamt sollen 25.000 Haushalte und Gewerbe einen Glasfaser-Anschluss bekommen.

Die SachsenGigaBit plant nicht nur den Ausbau der Infrastruktur, sondern will diese auch betreiben und Drittanbietern bereitstellen – und das ganz ohne staatliche Förderung. Der Anschluss wird dabei komplett kostenfrei für die Eigentümer:innen errichtet. Voraussetzung ist lediglich, dass diese während der Planungs- und Bauphase einen Vertrag zur Errichtung eines Glasfaseranschlusses abschließen. Mit dem Ausbauprojekt erhalten die Dresdner:innen Glasfaser direkt bis in die Wohnung oder das Haus.

Weitere Ausbaugebiete sind in Arbeit

Eine Vorvermarktungsschwelle, wie dies bei anderen Anbietern gängig ist, wird es im Dresdner Norden nicht geben, wie Jens Schaller, SachsenGigaBit-Geschäftsführer betont: „Wir bauen garantiert und flächendeckend in allen Straßen des definierten Ausbaugebiets aus, auch dann, wenn nur wenige Eigentümer sich für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Gerade mit Blick auf den wachsenden Zuzug internationaler Fachkräfte und der zunehmenden Selbstverständlichkeit von mobilem Arbeiten ist eine flächendeckende digitale Infrastruktur wichtiger Standortvorteil für Dresden.“

Der Breitband-Ausbau im Norden der Stadt soll bis 2026 abgeschlossen sein. Darüber hinaus baut das Telekommunikationsunternehmen derzeit weitere 800 Anschlüsse für die Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden aus, die ebenfalls 2026 fertig werden sollen. Und auch alle kommunalen Nutzer des Internetnetzes, wie Bildungseinrichtungen, sollen bis Mitte dieses Jahres mit Highspeed surfen können. (lm)

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