Michael Hagspihl (l.) und Sebastian Jurczyk haben eine Zusammenarbeit zwischen Telekom und Stadtwerken Münster vereinbart.

Michael Hagspihl (l.) und Sebastian Jurczyk haben eine Zusammenarbeit zwischen Telekom und Stadtwerken Münster vereinbart.

Bild: © Deutsche Telekom/Stadtwerke Münster

Stadtwerke und Telekom arbeiten gemeinsam am Glasfaserausbau für die Bürger und Unternehmen in Münster. Bis zum Jahr 2030 soll in 160.000 Haushalten in Münster schnelles Fiber-to-the-Home(FTTH)-Glasfaserinternet verfügbar sein. Dafür sollen rund 40.000 Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen werden, wie die Stadtwerke bekannt gaben. 

Der Fokus der Zusammenarbeit liegt zunächst auf dem gemeinsamen Aufbau und Betrieb einer gigabitfähigen Infrastruktur auf Basis der Glasfasertechnologie. In zwei Stadtvierteln Münsters betreiben die Stadtwerke bereits ein Glasfasernetz. Mit der Erschließung des Stadtteils Amelsbüren in der Westfalenmetropole und der Umsetzung des Bundesförderprogramms Breitband beginnt das Unternehmen noch in diesem Jahr.

Stadtwerke Münster bauen das Netz aus

Kern der Kooperation ist die Schaffung der notwendigen Infrastruktur für die schnelle Internetverbindungen. Mit ihrer Erfahrung im Bau von Versorgungsnetzen in Münster sind die Stadtwerke für den Bau der passiven Technik verantwortlich. Im Betrieb der aktiven Netzkomponenten kommt die Telekom ins Soiel - als Netzbetreiber. Gegenüber den Kunden treten beide Unternehmen voneinander unabhängig als eigenständige Anbieter von Glasfaserverträgen auf.

Der Netzzugang Dritter wird diskriminierungsfrei und zu fairen kommerziellen Bedingungen gewährleistet, sodass die Anbietervielfalt gesichert ist. Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Glasfaserausbau ist auch die entsprechende Nachfrage der Bevölkerung, die im Rahmen von Vorvermarktungen verbindlich abgefragt wird. Schon im zweiten Quartal 2021 wollen die Partner ein erstes Gebiet gemeinsam erschließen. (gun)

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