Glasfaser für Highspeed-Internet soll künftig auch deutlich stärker in ländlichen Regionen ankommen.

Glasfaser für Highspeed-Internet soll künftig auch deutlich stärker in ländlichen Regionen ankommen.

Bild: © Robert Kneschke/Adobe Stock

Die GVG Glasfaser kooperiert beim Breitband-Ausbau mit der Deutschen Bahn. So nutzt der Glasfaser-Spezialist aus Schleswig-Holstein künftig freie, bislang unbeschaltete Glasfaserleitungen, sogenannte Dark Fibre, der Bahntochter DB Broadband. Das spart Tiefbau- und Planungsressourcen und damit Zeit und Geld für das Unternehmen und seine Kundschaft.

Im Rahmen der Zusammenarbeit nutzt die GVG zunächst drei Glasfasertrassen der Deutschen Bahn: je eine Trasse in Hessen (52 Kilometer), Bayern (15 Kilometer) und Baden- Württemberg (12 Kilometer). Die Nutzung der Bahntrassen ermöglicht eine kürzere und effizientere Anbindung zwischen dem GVG-Kernnetz und den einzelnen Ausbaugebieten.

Kooperation vereinfacht Erschließung von ländlichen Gebieten

Die Kooperation bringt für beide Unternehmen Vorteile: „Wir profitieren bei unserem eigenen Ausbau – insbesondere in ländlichen und abgelegenen Regionen – von der bereits vorhandenen Glasfaser-Infrastruktur der Bahn und können so noch mehr Menschen und Gewerbebetriebe mit reinen Glasfaseranschlüssen versorgen. Die GVG steht klar für solche Open-Access-Geschäftsmodelle“, betont GVG-CEO Michael Gotowy.

Christian Humpert, Vorsitzender der Geschäftsführung bei DB Broadband ergänzt: „Kooperationen wie diese dienen dem Glasfaserausbau gerade im ländlichen Raum. Unser Glasfasernetz umfasst mittlerweile rund 22.000 Kilometer, wir bieten Glasfasertrassen bereits an zwei Dritteln der gesamten Schienenwege in Deutschland an. Unser Glasfasernetz erreicht insbesondere den ländlichen Raum, wo bis heute ‚weiße Flecken‘ existieren. Durch unsere Partnerschaft mit der GVG Glasfaser unterstützen wir den Ausbau von zukunftssicherer Glasfaser in der Fläche.“  

In vielen Bundesländern aktiv 

Die GVG Glasfaser ist mittlerweile in zahlreichen Bundesländern aktiv im Glasfaserausbau, darunter Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. (lm)

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