Bild: manaemedia/AdobeStock

Stadtwerke, die ihren Kunden Daten-, Sprach- und TV-Dienste bieten wollen, können solche künftig über eine White-Label-Plattform von TK-Anbieter QSC per Triple-Play vermarkten. Dazu ging das Unternehmen eine Kooperation mit dem schweizer TV-Streamingdienst Zattoo TV Solutions ein. "Dies ist für alle Stadtwerke und regionale Anbieter interessant, die derzeit den Glasfaserausbau selbst in die Hand nehmen, um ortsansässigen Unternehmen und Privathaushalten zukunftsfähige Breitbandkommunikation zu ermöglichen", sagt Dietmar Becker, Leiter der Geschäftsentwicklung Telekommunikation bei QSC.

Das Kölner Unternehmen speist beispielsweise die Glasfasernetze in Ludwigsburg oder auch in Marburg mit Daten- und Sprachdiensten. Die Anwohner und Unternehmen erhalten ihm zufolge so echtes Breitbandinternet mit Geschwindigkeiten von aktuell bis zu 1000 Mbit pro Sekunde. Über die White-Label-Plattform können Versorger das Netzangebot zudem in ihren Web-Auftritt integrieren. Darüber können Kunden die Services bestellen. Auch das Auftrags- und Kundenmanagement (CRM) lasse sich über diese Plattform abwickeln. Künftig soll IP-TV ein optionaler Bestandteil der Plattform sein.

Stadtwerke können so ihr eigenes TV-Produkt anbieten, ohne selbst in komplexe und teure IP-TV-Technologien investieren zu müssen. Den Endkunden stehen rund 100 Live-TV-Sender sowohl in SD- und HD-Qualität und Video-on-Demand-Diensten wie Maxdome zur Verfügung, erklärt Gernot Jaeger, Chief Officer B2B bei Zattoo. (sg)

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