Die "letzte Meile" zu einem Haus oder in ein Gebiet ist oft sehr teuer.

Die "letzte Meile" zu einem Haus oder in ein Gebiet ist oft sehr teuer.

Bild: © Jörg Lantelme/AdobeStock

Qualifizierte Mitarbeiter für den Breitbandausbau sind deutschlandweit gefragter denn je. Die geplanten Schulungsmaßnahmen der Netze BW und des Rohrleitungsbauverbandes (rbv) sollen hierbei Interessenten außerhalb der EnBW-Gruppe unterstützen. Im Ausbildungszentrum Esslingen legen die Partner dabei auf die Konformität mit der neuen VDE Leitlinie 0800 -200 "Qualifizierungsmuster Breitband für das Basismodul Glasfaser­technik" wert, wie die Netzgesellschaft mitteilt.

Diese setze erstmals einen einheitlichen Qualitätsrahmen, betont Andreas Kohl von Netze BW. Er hat die Schulungsangebote feder­führend mit entwickelt und sieht "angesichts der Vielzahl ganz unterschiedlicher Angebote großen Handlungsbedarf für Standards". Auch Mario Jahn, der das Thema beim rbv betreut, wünscht sich für die berufliche Fort- und Weiterbildung "mittelfristig ein brancheneinheitliches Qualifikationsmuster, was auch Vergabe und Stellenausschreibungen erheblich erleichtern würde".

Weiterbildung besteht aus Theorie und Praxis

Die inzwischen auf vier Tage gestraffte Weiterbildung zu den theoretischen und praktischen Grundla­gen der Glasfasertechnik bietet die Netze BW Anfang November an. Zwei Wochen später folgt eine fünftägige Schulung zur Verlegung, bei der das Augenmerk besonders stark auf der Praxis "im Graben" liegt.

Absolventen der Module erhalten nach erfolgrei­chem Abschlusstest das IHK-Zertifikat "Infrastrukturfachkraft für Glasfasernetztechnik Leitungsbau". Die ganze Entwicklung stimmt auch Mario Jahn optimistisch: "Viele Unternehmen in unserem Ver­band, die sich stark im Breitbandausbau engagieren, erwarten solche Angebote seit längerem - von Garmisch bis Flensburg". (gun)

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