Für den Stephansdom in Wien zählen die neuen Energieregelungen in der Bauverordnung 2018 nicht.

Für den Stephansdom in Wien zählen die neuen Energieregelungen in der Bauverordnung 2018 nicht.

Bild: © Katharina Wieland/pixelio.de

Der Gesundheitsdienst der Stadt Wien hat den IT-Dienstleister Atos beauftragt, ein Epidemie-Management-System (EMS) zur Unterstützung der Kontrolle der Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu entwickeln und zu implementieren. Aufgrund der anhaltenden aktuellen Covid-19-Krise ist geplant, die digitale Plattform EpiSys, die alle relevanten Patientendaten und Daten im Zusammenhang mit dem Virus – einschließlich der Verfolgung von Patienten-Vorfallsmeldungen in Echtzeit – speichert und verwaltet, auch anderen Gemeinden und Bundesländern in Österreich zur Verfügung zu stellen.

EpiSys ist nach Angaben von Atos, einem weltweit führenden Anbieter für die digitale Transformation, seit Anfang März 2020 in Betrieb, um bei der Bewältigung der aktuellen Epidemie zu helfen. Es ermöglicht Fachleuten des Gesundheitswesens – von Ärzten über Pflegepersonal bis zu Mitarbeitern in der Administration –, relevante Patientendaten zu identifizieren und zu ergänzen – und zwar in Echtzeit. Außerdem ermöglicht das System, mehr über verschiedene Falldefinitionen und das aktuelle Virus zu erfahren. Es baut auf einem Managementsystem auf, das 2015 von Atos entwickelt und seitdem aktualisiert und angepasst wurde, um im Ernstfall, wie der aktuellen Covid-19-Krise, Unterstützung zu geben.

Vernetzung von allen wichtigen Akteuren

Einer der größten Vorteile des Systems besteht darin, dass alle Prozesse – vom ersten Krankheitssymptom über die Koordination aller notwendigen Maßnahmen bis hin zur Kommunikation zwischen den verschiedenen beteiligten Personen – unterstützt und automatisch dokumentiert werden. Darüber hinaus ermöglicht die Kontaktverfolgung eine detaillierte Erfassung aller Beteiligten, auch im direkten Umfeld der Betroffenen.

„Mit EpiSys verfügen wir über ein effizientes Epidemie-Management, das uns einen präzisen Überblick über die epidemiologische Situation bietet und als Basis für strategische Entscheidungen in der Covid-19-Krise herangezogen wird", so Birgit Fykatas, Medizinisches Krisenmanagement der Landessanitätsdirektion Wien.

eHealth wird weiter ausgebaut

„In dieser herausfordernden Zeit zeigt sich, wie wichtig der Einsatz digitaler Lösungen ist – sei es, um mit Familie und Freunden im Kontakt zu bleiben, den Betrieb von Unternehmen aufrechtzuerhalten oder um jene Menschen zu entlasten, die gerade rund um die Uhr ihr Möglichstes tun, um die Covid-19-Krise zu bewältigen", fügt Johann Martin Schachner, CEO von Atos Österreich, hinzu. Wien und Atos wollen künftig gemeinsam an dem Ausbau der eHealth-Plattform arbeiten, die im Zuge der IKT-Strategie der Stadt entstanden ist. (hp)

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