"Komplexe und sich stetig weiterentwickelnde Cyberangriffe aus dem Ausland stellen einen zunehmenden Trend der professionellen Kriminalität dar, die nun auch uns als Stadtwerke getroffen hat", teilte der Versorger auf seiner Website mit

"Komplexe und sich stetig weiterentwickelnde Cyberangriffe aus dem Ausland stellen einen zunehmenden Trend der professionellen Kriminalität dar, die nun auch uns als Stadtwerke getroffen hat", teilte der Versorger auf seiner Website mit

Bild: © Eisenhans/AdobeStock

Die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) wurden Ziel eines Cyberangriffs. Sie leiteten umgehend Gegenmaßnahmen ein, die Teilerfolge erzielen konnten. Die Versorgungssicherheit der Bürger der Stadt Ludwigshafen und der Kunden des Unternehmens war nicht gefährdet. Den Hackern gelang es jedoch, Kundendaten abzuziehen, wie die TWL mitteilen. Diese hatten bereits in der Vergangenheit ihre Sicherheitsvorkehrungen aufgerüstet. Trotzdem ist es einer noch unbekannten Hackergruppe gelungen, in das Netz einzudringen.

Das Unternehmen hat sofort die zuständigen Ermittlungsbehörden informiert sowie ein Cyber-Security-Unternehmen eingeschaltet. Die Ermittlungen laufen. Unmittelbar nach Bemerken des Angriffs wurden unter anderem die Server, auf denen verdächtige Aktivitäten verzeichnet wurden, abgeschaltet. Der Diebstahl von Daten konnte unterbrochen, aber nicht vollständig verhindert werden. Den Hackern ist es gelungen, unter anderem Kundendaten wie Namen, Adressen und Kontodaten sowie Geschäftsdaten zu erbeuten.

Betroffene werden direkt informiert

"Insbesondere der Schutz unserer Kundendaten war und ist uns sehr wichtig. Wir bedauern ausdrücklich, dass wir diesen Diebstahl trotz aller getroffenen Sicherheitsvorkehrungen und sofortiger Gegenmaßnahmen nicht vollständig verhindern konnten", so die TWL-Vorstände Dieter Feid und Thomas Mösl. Alle Betroffenen werden in Abstimmung mit den Ermittlungsbehörden über den Vorfall direkt und individuell informiert. Das Unternehmen bittet aus diesem Grund seine Kunden, ihre Konten regelmäßig zu prüfen und bei ungewöhnlichen Kontobewegungen Kontakt mit ihrer Bank aufzunehmen.

Passwörter, die in der Kommunikation mit TWL, beispielsweise beim Zugang zum Kundenportal, verwendet werden, sollten geändert werden. Ebenso bittet TWL um Verständnis dafür, dass aufgrund der laufenden Ermittlungen der zuständigen Behörden bis auf Weiteres keine weiteren Angaben zum Verlauf und Umfang des Hackerangriffs gemacht werden können. (gun)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper