Für erfolgreiche Angriffe auf Kundenportale von Energieversorgern sind keine Hacker-Tools oder Brute-Force-Methoden nötig, schreibt das Magazin iX.

Für erfolgreiche Angriffe auf Kundenportale von Energieversorgern sind keine Hacker-Tools oder Brute-Force-Methoden nötig, schreibt das Magazin iX.

Bild: © Gorodenkoff/AdobeStock

Kriminelle haben 1. Dezember die IT-Systeme der Stadtwerke Pirna angegriffen. Aktuell arbeiten IT-Sicherheitsexperten mit Hochruck an der Aufklärung und der Schadensbeseitigung.

Ein Zugriff auf einen Teil der Systeme sei zur Zeit nicht möglich, so die Stadtwerke. Die Netzwerke zur Überwachung und Steuerung der Versorgungsnetze seien davon nicht betroffen. Die Versorgungssicherheit sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.

Unbekannter Angreifer

Bisher konnte nicht geklärt werden, wer hinter der Attacke steckt. Die Ermittlungen laufen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Daten der Stadtwerke gestohlen wurden. Die zuständigen Behörden wurden darüber informiert.

Die Stadtwerke Pirna sind vorerst im Notbetrieb und können derzeit keine E-Mails beantworten. Die Stadtwerke bitten die Kunden, ihre Anfragen auf dringende Anliegen zu beschränken. Abrechnungen werden zur Zeit nicht erstellt, auch Abbuchungen finden nicht statt. Daueraufträge seien davon unberührt, heißt es weiter.

Aktuell arbeite man an einer Lösung. (sg)

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