Das Team von Ampeers Energy, einem Spin-off der Fraunhofer Gesellschaft, das im Mai 2019 gegründet wurde. Bei der im Juni abgeschlossenen Seed-Finanzierungsrunde, wurde ein siebenstelliger Betrag erzielt. Unter den Investoren befindet sich unter anderem die Fraunhofer Gesellschaft oder  die Jost-Unternehmensgruppe.

Das Team von Ampeers Energy, einem Spin-off der Fraunhofer Gesellschaft, das im Mai 2019 gegründet wurde. Bei der im Juni abgeschlossenen Seed-Finanzierungsrunde, wurde ein siebenstelliger Betrag erzielt. Unter den Investoren befindet sich unter anderem die Fraunhofer Gesellschaft oder die Jost-Unternehmensgruppe.

Bild: © Ampeers Energy

Das Start-up Ampeers Energy aus München will mit seinen Softwarelösungen neue profitable Geschäftsmodelle für Unternehmen in der dezentralen Energiewende umsetzen. Es handelt sich dabei um ein Spin-off der Fraunhofer-Gesellschaft.

Nach eigenen Angaben unterscheide man sich durch den ganzheitlichen Ansatz der sektorübergreifenden Lösung. Die KI-basierte Software übernimmt automatisiert die Prognosen von Erzeugung und Verbrauch, die anschließende Optimierung sowie die vollständige Abwicklung inklusive aller Energiemarkt-Prozesse und Abrechnung, teilte das Unternehmen mit.

Drei Software-as-a-Service-Lösungen

Folgende Software-as-a-Service-Lösungen werden dabei bereitgestellt: ein prognosebasiertes Quartiersmanagement, eine vollintegrierte Abwicklung von Mieterstrom sowie ein gesteuertes Laden von elektrischen Fahrzeugflotten.

Den Kunden – dazu zählen Energieversorger, Immobilienunternehmen und Flottenbetreibern – verspricht Ampeers Energy Kostensenkung durch durchgängig automatisierte Prozesse, einen modularen Aufbau für die einfache Integration in bestehende Systeme und Prozesse, Anwenderfreundlichkeit sowie "stets aktuelles energiewirtschaftliches Knowhow in der Cloud".

Deutliche Optimierungspotenziale

Bei Mieterstromprojekten lassen sich dem Unternehmen zufolge beispielsweise finanzielle Vorteile von 40 Prozent gegenüber bestehenden Softwarelösungen realisieren. Der Einsatz von E-Fahrzeugen sei mit niedrigern Betriebskosten zu  fünf Cent pro Kilometer im Vergleich zu herkömmlichen Dieselfahrzeugen möglich und die Energiekosten im Quartier könnten durch cross-sektorale Optimierung um bis zu 20 Prozent gesenkt werden.

Für die Kunden stehe eine niedrige einmalige Einrichtungsgebühr an, sowie Kosten für Instandhaltung und Betrieb. Dabei handelt es sich um sogenannte pay-per-use-Gebühren, der Kunde zahlt nur das, was er nutzt.

Grundlage Fraunhofer-Lösung Prophet

Das IKT-Ökosystem basiert auf der vom Fraunhofer IOSB-AST entwickelten, etablierten Software EMS-EDM Prophet. Das Start-up setzt dabei auf die Cloudversion und nutzt sie als zugeschnittene Lösungen für die dezentrale Energiewirtschaft.  (sg)

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