Um die Klimaziele zu erreichen, muss das Tempo der Energiewende erhöhrt werden.

Um die Klimaziele zu erreichen, muss das Tempo der Energiewende erhöhrt werden.

Bild: © Coloures-Pic/Adobe Stock

Die Entega macht mit einer eigens entwickelten digitalen Daten-Plattform den Stand der Energiewende in ihrem Versorgungsgebiet transparent. Der Energiewendemonitor zeigt auf einen Blick, wie viele regenerative Energie aus Wind, Sonne, Biomasse erzeugt wird und stellt der Erzeugung den Stromverbrauch der privaten Haushalte, Gewerbe und Industrie gegenüber.

Die Daten werden im 15-Minuten-Takt aktualisiert und sind dadurch echtzeitbasiert. Grundlage bilden die Daten der Netzbetreiber E-Netz, die Entega-Erzeugung und die Handelstochter Citiworks. Personenbezogenen Daten werden nicht gesammelt. Die Darmstädter haben das Digitalisierungsprojekt im Rahmen der „Smart Region Initiative Rhein-Main-Neckar“ entwickelt. Einen derartigen Überblick über die Energieströme gibt es bislang in Hessen noch nicht.

App in Arbeit

„Der kommunale Energiewendemonitor ist ein wichtiger Beitrag, um die Akzeptanz für die Umsetzung der Energiewende in unserer Region noch weiter voranzutreiben, weil der Status quo jederzeit deutlich wird“, sagt Dr. Marie-Luise Wolff, Vorsitzende des Vorstandes der Entega. Das Umwelt- und Energiebewusstsein der Bürgerinnen und Bürger werde durch diese neue Informationsbasis gestärkt.

Die Daten des Monitors sind online abrufbar und können auf kommunale Ebene heruntergebrochen werden. Entega will die Plattform auch Kommunen zur Verfügung stellen und arbeitet zudem an einer Darstellung per App. (ls)

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