Eon sieht die Energiewirtschaft in einer vergleichsweise guten Position und bestätigt seine Jahresprognose.

Eon sieht die Energiewirtschaft in einer vergleichsweise guten Position und bestätigt seine Jahresprognose.

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Aktuell sind bereits eine Million Eon-Kunden in den Sparten Gas und Strom auf die neue Systemlandschaft von Powercloud migriert. Dabei wickelt der IT-Anbieter nach eigenen Angaben alle energiewirtschaftlichen Prozesse sowie die Abrechnungen von Strom- und Erdgaskunden ab.

Nun haben Eon und Powercloud für die kommenden Jahre vereinbart, Schritt für Schritt nahezu alle Vertriebskunden auf die Powercloud zu migrieren. Mehrere Millionen Endkundenbeziehungen sollen bereits bis Ende 2021 aus den Bestandssystemen auf die neue IT-Plattform umziehen. Auch internationale Kunden sollen in der Migration berücksichtigt werden. Das erste Auslandsprojekt soll noch in diesem Jahr starten.

Aufgaben von Powercloud

Powercloud übernimmt infolge der Partnerschaft wiederkehrende, nicht wertschöpfende Aufgaben, wie die regelmäßig vom Regulator geforderten Formatwechsel und gesetzlich geforderte Anpassungen.

"So können Energieversorger wie Eon ihre eigenen IT-Ressourcen auf die Systeme konzentrieren, um den Kundenservice weiter zu verbessern und neue Angebote zu ermöglichen", heißt es beim badischen Startup. Zugleich stellt es Apps zur Verfügung, die auch Bausteine für die Elektromobilität, Kundenportale, Beschaffungstools und mehr abdecken.

Neben Eon zählen EnBW, Yello und EWE zu den Großkunden des Startups. Inzwischen haben sich aber auch die Stadtwerke Bühl für die Lösung des Cloudanbieters entschieden, nachdem dieser auch Paketangebote für Kommunalversorger anbietet. (sg)

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