Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Die neue Verordnung umfasst die Ebenen der Messtechnik, der Integration in die Abrechnung, der Anpassung der Rechnungsstellung sowie der Bereitstellung der Informationen an den Kunden.

Bild: © finecki/AdobeStock

"Grid Insight: Heat" ist eine umfangreiche Softwareplattform, die speziell für die Digitalisierung und Optimierung von Wärmenetzen entwickelt wurde. Mit dem Einsatz von IoT (Internet der Dinge), künstlicher Intelligenz und dem Aufbau eines digitalen Fernwärmzwillings bietet die Plattform verschiedene Funktionen, um die Effizienz in Wärmenetzen zu steigern.

Die jüngsten Entwicklungen von "Grid Insight: Heat" umfassen insbesondere den hydraulischen Fernabgleich und die hydraulische Echtzeitnetzsimulation. Die neuen Hydraulik Module ermöglichen es laut dem IT-Anbieter, basierend auf Erzeugungs-, GIS-, Geographie- und IoT-Daten (Wärmemengenzähler), die Drucksituation in den Fernwärmenetzen in Echtzeit zu simulieren. Dadurch können freie Kapazitäten identifiziert, Überlastsituationen vermieden und weitere Optimierungsmöglichkeiten aufgedeckt werden. Dies ermögliche den Kunden, Pumpleistungen zu reduzieren und neue Anschlussnutzer effizienter aufzunehmen, was letztendlich zu einer verbesserten Effizienz und Leistungsfähigkeit des gesamten Wärmenetzes führt. Weiterhin wurde ein hydraulischer Fernabgleich entwickelt, der ineffiziente Anschlussnutzer identifiziert und sichtbar mache.

Einsatz in Bielefeld

Die Stadtwerke Bielefeld wollen mit „Grid Insight: Heat“ nun noch mehr aus ihrem bestehenden Fernwärmenetz herausholen und insbesondere die Reduzierung der Rücklauftemperatur angehen und gleichzeitig die Übergabestationen im Netz überwachen. „Durch die Digitalisierung der Wärmenetze erhoffen wir uns eine signifikante Optimierung der Betriebsführung zu erreichen, um Kosten zu reduzieren und die Wärmewende aktiv anzugehen“, sagt Markus Schramm, Leiter Instandhaltung Zubringersystem und Fernwärmenetz bei den Stadtwerken Bielefeld. (sg)
 

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