Immer mehr Städte wollen ihren Bürgern digitale Services zur Verfügung stellen und unter dem Stichwort Smart City Informationen und Prozesse digitalisieren. Die Umsetzung ist dabei nicht unbedingt die Herausforderung: Viele Städte haben bereits Pilotprojekte mit LoRaWAN-Netzen gestartet, um sensorgetriebene Use Cases wie E-Mobility-Services oder Abfallmanagement für die Bürger anzubieten. Nun entseteht aber der Bedarf an einer nutzerfreundlichen, flexibel erweiterbaren Plattform, die alle Bereiche einer Smart City vereint und die benötigten Anwendungsfälle für verschiedene Nutzergruppen ansprechend darstellt.
Bei der diesjährigen E-World stellt GreenPocket daher das neue Smart-City-Dashboard für Kommunen und Stadtwerke vor. Damit präsentiert das Unternehmen eine White-Label-Visualisierung für verschiedene Smart-City-Anwendungsfälle. „Die Visualisierung von einzelnen Anwendungsfällen ist bereits in vielen Städten etabliert. Mit dem Smart-City-Dashboard wollen wir nun den Bedarf nach einer nutzerfreundlichen, ansprechenden Plattform decken, die verschiedene Anwendungsfälle gebündelt visualisieren kann. Während der E-World stellen wir die ersten Use Cases in der Gesamtübersicht vor“, erklärt Thomas Goette, CEO von GreenPocket. Das Dashboard sei modular erweiterbar, kompatibel mit LoRaWAN und erfülle hohe Usability- und Designstandards, teilt das Unternehmen vorab mit.
Neue smarte Dienstleistungen
Effiziente Abfallentsorgung, Anomaliedetektion bei Wasserzählern, Ausbau der E-Mobility und CO2-Fußabdruck – das sind die ersten Anwendungen, die viele Stadtwerke und Kommunen anbieten. Eine intelligente Stadt muss aber bestehende Services verbessern sowie neue Dienstleistungen bereitstellen – und dabei nicht den Überblick verlieren. Dort setzt die Smart-City-Innovation von GreenPocket an, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung: eine Lösung, die auf verschiedene Bedürfnisse der Städte anpassbar ist und so diversen Nutzergruppen die Möglichkeit gibt, die smarte Stadt effizient zu überblicken und zu nutzen.
Nach vielen Anfragen im letzten Jahr hat sich das Kölner Unternehmen neben seiner Energiemanagement-Software auf die Veranschaulichung der Smart-City-Use-Cases spezialisiert. „Die Kommunen haben wir bereits früh als eine wichtige Anwendergruppe erkannt und freuen uns, auch diesem Kunden in Zukunft eine geeignete Plattform bieten zu können“, erläutert Goette. Die Lösung ermögliche auch eine vereinfachte und schnellere Kommunikation zwischen Kommunen und Bürgern. „Das Smart-Waste-Management-System gibt beispielsweise einen Überblick über die Entsorgungsstruktur. Die Leerung kann deutlich effektiver gestaltet werden – das hilft Stadtwerken, Bürgern und auch den Mitarbeitern der Entsorgungsbetriebe“, erläutert Goette den Nutzen der Smart-Waste-Komponente im Dashboard.
Use Case zum CO2-Footprint
GreenPocket bietet seit zehn Jahren Energieversorgern und Unternehmenskunden intuitive, intelligente Energiemanagement-Lösungen an, die weltweit in über 130 Projekten eingesetzt werden. Mit der neuen Smart-City-Applikation sind jetzt auch die Kommunen an der Reihe. „Durch die Fridays-for-future-Bewegung gewinnt der effiziente Umgang mit Energie und Ressourcen immer mehr an Bedeutung. Daher haben wir in unserem Dashboard unter anderem einen Use Case zum CO2-Footprint aufgenommen, der den Kommunen hilft, ineffiziente Gebäude zu identifizieren und gleichzeitig für die Bürger Transparenz schafft“, erklärt Goette das Vorgehen. „Auch unsere umfassende Data-Science-Expertise fließt in das Smart-City-Produkt ein. So wurde unsere automatische Anomaliedetektion als Feature für die Überwachung von Wasserzählern integriert“, so Goette. Das große Potenzial des Datenschatzes, der durch die LoRaWAN-Netze verfügbar wird, kann mithilfe von Data Science und Machine-Learning-Algorithmen ausgeschöpft werden und sowohl die Digitalisierung als auch die Automatisierung von Prozessen weiter vorantreiben. (hp)



