"Komplexe und sich stetig weiterentwickelnde Cyberangriffe aus dem Ausland stellen einen zunehmenden Trend der professionellen Kriminalität dar, die nun auch uns als Stadtwerke getroffen hat", teilte der Versorger auf seiner Website mit

"Komplexe und sich stetig weiterentwickelnde Cyberangriffe aus dem Ausland stellen einen zunehmenden Trend der professionellen Kriminalität dar, die nun auch uns als Stadtwerke getroffen hat", teilte der Versorger auf seiner Website mit

Bild: © Eisenhans/AdobeStock

90 Prozent von 108 deutschen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern haben laut einer aktuellen Befragung der Marktforscher von International Data Corp (IDC) IT-Sicherheitsvorfälle bei sich festgestellt, teilte die auf Security-Lösungen spezialisierten Firma Sophos mit. Als Konsequenz hat demnach die Mehrheit mit 75 Prozent in den vergangenen Jahren in die Modernisierung ihrer IT-Sicherheit investiert.

Machine Learning und Künstliche Intelligenz sind der Erhebung zufolge für 72 Prozent der Befragten wichtige Technologien, um die IT-Sicherheit zu verbessern. Damit halten sie die Angriffsfläche so klein wie möglich – die Attacken auf Netzwerk, Anwendungen und Daten sind eine Kombination aus bekannten und unbekannten Angriffsvektoren. Und sie stärken Schutzmechanismen bereits im Vorfeld, da auf Basis von selbstlernenden Systemen auch das "Unbekannte" schneller erkannt und abgewehrt werden könne.

Nur neun Prozent lassen diese Technologien bei ihrer IT-Sicherheit links liegen, heißt es weiter. Alle anderen planen ihren Einsatz (40 Prozent), oder implementieren sie schon teilweise (21 Prozent) oder umfassend (19 Prozent). 42 Prozent der Unternehmen sehen eine umfassende Standardisierung ihrer IT-Security-Umgebung als Stärkung ihrer Sicherheits-Architektur. Dabei würden Anbieter mit einem integrierten Plattform-Ansatz zunehmend beliebter: Bis 2020 sollen 30 Prozent der Ausgaben für die IT-Sicherheit hier hin fließen. Bislang sei eine Sicherheitslandschaft aus einer Hand jedoch nur bei 32 Prozent im Einsatz. (sg)

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