Anders als die X-Rechnung hat ZUGFeRD auch einen für den Endkunden lesbaren Pdf-Teil.

Anders als die X-Rechnung hat ZUGFeRD auch einen für den Endkunden lesbaren Pdf-Teil.

Bild: © momius/AdobeStock

Das Enterprise Output Management (EOM) ist laut Anbieter Powercloud ein zentraler Baustein bei der Digitalisierung vieler Energieversorgungsunternehmen (EVU): Die automatisierte Erstellung von PDF-Dateien, E-Mails und Co. soll den Aufwand und die Kosten im Bereich der Kundenkommunikation deutlich verringern.

Allerdings müssen EOM-Systeme perfekt und vollkommen reibungslos an die Workflows und den Content des Unternehmens angeschlossen sein, betont Powercloud. Deren SaaS-Lösung lasse sich ab sofort völlig reibungslos mit dem EOM-System von iXenso, einem Digitalisierungsspezialisten mit Hauptsitz in Freiburg, verbinden.
 

Mehr Tempo bei der Kundenkommunikation

Auf Basis des Inputs aus der Powercloud und der Kundenstammdaten werden die gewünschten Output-Dateien dynamisch erzeugt und in die benötigten Kanäle hineingespielt. Dabei soll es nicht mehr nötig sein, diverse Vorlagen und Versionen eines Formulars anzulegen und zu pflegen. Stattdessen komme ein sogenannter Multi-Template-Baukasten zum Einsatz. Individuelle Prozessschritte würden einfach per „drag & drop“ definiert.

Sowohl für kleine als auch große Versorger

„Wir sind sehr überzeugt von dieser Lösung, die in der komplexen und vielseitigen Kundenkommunikation der Energiebranche ihre Stärken ausspielt“, erklärt Thomas Kleiner, CEO und Gründer von iXenso. „Unser skalierbares EOM-System ist dabei absolut massentauglich und kann zugleich sehr individuell an die Bedürfnisse des EVU angepasst werden. Der nachfolgende Prozess reicht von der automatisierten Textblock-Erstellung inklusive Kundenansprache bis zur Verknüpfung der Kommunikation mit dem dazugehörigen Vertrag im powercloud-Digital-Archiv.“

Vor diesem Hintergrund räumt powercloud der Kooperation eine hohe Bedeutung ein. Die Lösung sei skalierbar und spreche die Anforderungen sowohl kleiner Stadtwerke als auch großer Energieversorger an. Man sei schon länger auf der Suche nach einem starken Partner gewesen, der die umfassende energiewirtschaftlichen Abrechnungs-Lösung um den Baustein „Output Management“ ergänzt, wie CEO Marco Beicht bestätigt.

Onlinerechnung im Fokus

„Bislang waren bei unseren Kunden unterschiedliche Lösungen für das EOM im Einsatz. Jetzt verfügen wir über einen passgenauen Ansatz, der den Anforderungen der Energieversorger präzise entspricht. Wir wissen beispielsweise von vielen Stadtwerken, mit denen wir in Kontakt stehen, dass das Thema PDF/Onlinerechnung in deren Fokus für 2021 steht. Das verstehen wir als Auftrag, eine optimale Lösung dafür anzubieten. Wir freuen uns sehr über diese neue powerApp.“, so Beicht.

Die beiden Unternehmen wollen ihre gemeinsame Lösung nun mit Hochdruck in den EVU-Markt einbringen. Das gilt sowohl mit Blick auf die Bestandskunden als auch etwaige Neukunden. Dabei sei die Integration des EOM-Systems in die Powercloud einfach: Es stehe – wie viele andere Lösungen – im PowerApp Store zur Verfügung und lasse sich über zertifizierte Schnittstellen einbinden.

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