Smarte Lampen werden nicht nur als einfache Lichtquellen genutzt, 18 Prozent der Anwender lassen sich auch per SMS, E-Mail oder über ein Dashboard benachrichtigen, sobald eine ihrer Lampen an- oder ausgeht.

Smarte Lampen werden nicht nur als einfache Lichtquellen genutzt, 18 Prozent der Anwender lassen sich auch per SMS, E-Mail oder über ein Dashboard benachrichtigen, sobald eine ihrer Lampen an- oder ausgeht.

Bild: © AndSus/AdobeStock

Auf der Elektronikmesse IFA drängten sich immer binnen weniger Tage Hunderttausende durch die Messehallen am Berliner Funkturm. Aber in Zeiten von Corona ist nichts mehr normal. Die «IFA 2020 Special Edition» (3. bis 5. September) sei eine Art «Hybridveranstaltung», erklärt Jens Heithecker, Direktor der IFA.

Denn die Messe besteht in diesem Jahr aus separaten Live-Events vor Ort, die sich auf die Kernfunktionen der IFA für Fachbesucher, Händler und Aussteller konzentrieren. Zu jedem der Veranstaltungsteile sind maximal 750 Personen pro Tag zugelassen.

Distanz-Teilnahme über Videos

Zusätzlich präsentiert die IFA sozusagen als virtuelle Verlängerung den IFA-Xtended-Space. Hier können Interessierte über Streaming- und On-Demand-Angebote an der Messe teilnehmen und sich über Produktneuheiten informieren. Der Besuch des IFA-Xtended-Space ist kostenlos und steht jedem offen.

«Wir spüren ein außerordentliches Interesse aus dem In- und Ausland», sagt Heithecker über das virtuelle Angebot der IFA. Das bringe in diesem Jahr Menschen online und offline zusammen. Doch obwohl die IFA branchenintern als wichtigste Fachmesse gilt, nehmen in diesem Jahr weniger Anbieter teil.

Geräte werden mit App erweitert

Einige Hersteller von Elektrogeräten haben aber bereits vorab erste Neuheiten verraten. Im Mittelpunkt steht, wie auch schon in den Vorjahren, weiterhin die intelligente Vernetzung von Gerät und Mensch – bevorzugt per App.

Beispiel Miele: Der Hersteller für Küchengeräte verspricht mit seinem smarten Assistenzsystem CookAssist das perfekte Kocherlebnis – ohne angebrannten Braten oder zerkochtes Gemüse. CookAssist funktioniert über die Miele@mobile-App. Per Smartphone oder Tablet werden Hobbyköche Schritt für Schritt mithilfe von einschlägigen Fotos durch den gesamten Kochprozess geführt.

Smarter Geschirrspüler

Auch Siemens setzt weiterhin auf ein smart vernetztes Zuhause. Roland Hagenbucher, Geschäftsführer von Siemens Hausgeräte, erklärt: «Der Fokus liegt ganz klar auf smarten Hausgeräten, die den Alltag leichter machen.» Als Beispiel nennt er die neuen Geschirrspüler.

Alle Geräte, von der Einstiegs- bis hin zur Premiumklasse, sind vernetzt und lassen sich via App steuern. «Dadurch ermöglichen wir Services, die im Alltag enorme Erleichterungen bieten – wie zum Beispiel unsere varioSpeed-on-demand-Funktion», sagt Hagenbucher. Damit kann der Spülprozess bei Bedarf über die App auf das Dreifache beschleunigt werden. Das kann vor allem dann hilfreich sein, wenn zum Beispiel unerwartet Gäste vor der Tür stehen.

Künstliche Intelligenz für Waschmaschinen

Samsung verspricht mit seinen neuen Waschmaschinen und Trocknern einfaches und energiesparendes Waschen und Trocknen – unterstützt durch künstliche Intelligenz. Die Geräte sollen dem Nutzer durch personalisierte Programmvorschläge und leicht verständliche Fehlermeldungen das Bedienen erleichtern. Außerdem würden sich die Geräte die bevorzugten Waschprogramme merken können und diese dem Nutzer vorschlagen.

Die gesamte Produktpalette wird zudem durch gängige Sprachassistenten wie Alexa oder Google unterstützt. Außerdem, so kündigt Samsung an, sollen sich die Waschmaschinen von fast überall über eine App starten und steuern lassen. (dpa/hp)

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