Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat neben den bereits verankerten Standards unter dem Dach der Technischen Richtlinienreihe TR-03109 im Bereich Smart-Metering die Vorgaben für das sichere und interoperable Steuern und Schalten weiterentwickelt.
Mit der TR-03109-5 „Kommunikationsadapter“ (TR-5) wird laut der Bonner Behörde ein wichtiger Schritt für die sichere Steuerung am Netzanschlusspunkt sowie die Erfassung von Verbrauchsmessgeräten im Bereich Submetering vollzogen.
Hintergrund
Mit der TR-03109-5 wird der BSI-Standard für die Komponente geschaffen, die Steuerbefehle an der CLS-Schnittstelle des Smart-Meter-Gateways sicher und interoperabel entgegennimmt und an nachgelagerte Komponenten wie Wallboxen, Wärmepumpen oder Batteriespeicher weiterreicht.
Die neue Technische Richtlinie beschreibt funktionale Mindestanforderungen zur Interoperabilität sowie Anforderungen an die Sicherheitsleistung der CLS-Komponenten.
Zusätzliche Zertifizierung von Herstellern nötig
Die Hersteller von CLS-Komponenten müssen einen erfolgreichen Abschluss der Konformitätsbewertung nach BSI TR-03109-5 zu den funktionalen Anforderungen nachweisen und in der Regel eine zusätzliche Zertifizierung nach der Beschleunigten Sicherheitszertifizierung (BSZ) zum Nachweis der Umsetzung der Sicherheitsanforderungen durchführen.
Die Technische Richtlinie wurde am 5. Dezember 2023 auf der Sitzung des Ausschusses Gateway-Standardisierung zahlreichen Akteuren aus der Energiewirtschaft zur Anhörung vorgestellt. Im Nachgang hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Zustimmung zur Veröffentlichung der Technischen Richtlinie als neuer BSI-Standard erteilt. (sg)
