Mit Energiemanagement sollen Kommunen die Versorgung im Blick haben.

Mit Energiemanagement sollen Kommunen die Versorgung im Blick haben.

Bild: © TaweeW.asurut/stock.adobe.com

Um die Energiewende vor Ort umzusetzen und ihrer Vorbildrolle für Bürger und Unternehmen gerecht zu werden, benötigen Städte und Gemeinden ein modernes Energiemanagement – das meint zumindest der Regionalversorger Envia M aus Chemnitz. Die RWE-Tochter will die Kommunen in Ostdeutschland dabei unterstützen. Dafür nutzt der Energiedienstleister ein vom INM Institut für Nachhaltigkeitsanalytik und -management entwickeltes online-gestütztes Energiemanagement-System (EMS).

Mit Hilfe des EMS können Kommunen Energieverbrauch, -kosten und -emissionen genau erfassen. Somit sei es möglich, die Versorgung effizienter und effektiver zu betreiben. Damit seien auch alle Energieverträge abrufbar. Zählerstände kommunaler Liegenschaften können von den intelligenten Messsystemen, die künftig Standard sein werden, direkt in das EMS übertragen werden.

Grundlage für ISO-Zertifizierung

Das Angebot sei für alle Kommunen geeignet. Es bilde die Grundlage für die Einführung eines kommunalen Energiemanagement-Systems nach ISO EN 50.001. Für die Einrichtung des Energiemanagement-Systems können Städte und Gemeinden eine finanzielle Förderung beim Bundesumweltministerium im Rahmen der "Kommunalrichtlinie" beantragen. (wa)

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