Wärme Hamburg hat den 5000. intelligenten Zähler für Fernwärme im Keller des Arcotel Onyx im Hamburger Stadtteil St. Pauli in Betrieb genommen. Ergänzt um ein sogenanntes Gateway werden die herkömmlichen Zähler "Smart Meter". Sie sollen dazu beitragen, die Energieeffizienz zu steigern und die Bereitstellung der Leistung zur Verteilung der Fernwärme möglichst optimieren.
Fernwärme soll nachhaltigste Wärmeversorgungsoption der Stadt werden
Um die insgesamt 12.000 Hausanschlüsse in den kommenden Jahren smart zu machen, investiert Wärme Hamburg 6,5 Millionen Euro. "Unser Ziel ist es, die Fernwärme der Wärme Hamburg zur nachhaltigsten Wärmeversorgungsoption der Stadt werden zu lassen. Smart Meter sind ein wichtiger Baustein für den modernen Betrieb des Netzes", erklärte Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg:
Passgenaue Wärmeerzeugung
Die Umrüstung der Fernwärmezähler erfolgt während des laufenden Betriebs. Durch eine direkte Übermittlung von Betriebsdaten, soll der Fernwärmebetrieb passgenau für die Hamburger Kunden erfolgen, erklärt Michael Beckereit, Geschäftsführer der Wärme Hamburg GmbH. So lasse sich der Energieverbrauch für das Fernwärmesystem senken und der Einsatz von Ressourcen verringern.
Drei Gewinner
"Zudem erhöhen wir für unsere Fernwärmekunden die Transparenz über den eigenen Wärmeverbrauch. Das führt zu mehr Effizienz und ermöglicht Einspareffekte. Die Digitalisierung in unserem Geschäftsfeld kennt drei Gewinner: die Kunden, ihre Wärmeversorger und die Umwelt", so Beckereit. (sg)



