Mit PPC testet EnBW das dritte Smart Meter Gateway erfolgreich auf Interoperabilität mit seinen IT-Systemen.

Mit PPC testet EnBW das dritte Smart Meter Gateway erfolgreich auf Interoperabilität mit seinen IT-Systemen.

Bild: © EnBW

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die erste Marktanalyse nach dem Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (MsbG) veröffentlicht. In der Marktanalyse nach § 30 MsbG wird der Stand der Umsetzung der BSI-Standards sowie der eichrechtlichen Anforderungen über die Wertschöpfungskette Messeinrichtung, Smart Meter Gateway, Gateway-Administrator und Backendsysteme im Markt erfasst.

Darin heißt es: Bislang ist ein Smart Meter Gateway (SMGW) am 12. Dezember zertifiziert worden. Aktuell befinden sich acht weitere Smart-Meter-Gateway-Hersteller im Zertifizierungsverfahren des BSI. Da bislang nur ein SMGW zertifiziert wurde, kann das BSI die technische Möglichkeit für den Rollout mit Einbaupflicht nicht feststellen.

Marktanalyse wird künftig jährlich sowie anlassbezogen aktualisiert

Die Behörde wird die Marktanalyse zukünftig jährlich Ende Januar sowie anlassbezogen aktualisieren. Ein solcher Anlass wäre beispielsweise gegeben, wenn weitere Hersteller und Dienstleister ihren Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen haben. Das BSI ist nach eigenen Angaben zuversichtlich, dass weitere Zertifizierungen bald erfolgen werden.

Der gesetzlich vorgeschriebene Rollout der Smart Meter Gateways beginnt, wenn drei Geräte unterschiedlicher Hersteller vom BSI zertifiziert wurden. Bereits jetzt ist jedoch der Einbau der ersten zertifizierten Geräte auf Kundenwunsch möglich. Schon im Dezember haben die ersten Messstellenbetreiber mit dem Einbau intelligenter Messsysteme bei ihren Kunden begonnen.

Arbeits- und Zeitpläne werden weiterentwickelt

Diese am Mittwoch vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichte Roadmap gibt dabei den maßgeblichen Arbeitsplan für die Fortentwicklung des Smart Meter Gateways hin zu der Kommunikationsplattform für die Energiewende vor. Gleichzeitig enthält sie Arbeits- und Zeitpläne, die im Dialog mit den betroffenen Branchen und Behörden weiterentwickelt werden sollen. (sg)

Hier geht es zur Roadmap und hier zur Marktanalyse (externe Links).

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